YouTube • Workflow • Dranbleiben

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Der einfachste YouTube-Workflow für Selbständige Video abspielen

Ich nehme dich mit hinter die Kulissen — zu dem Prozess, mit dem ich meine YouTube-Videos erstelle. In vier Schritten, so einfach, dass wirklich jeden Monat ein Video kommt. Im Video zeig ich dir jeden Schritt in meinem Mitgliederbereich.

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Dein Weg entsteht beim Gehen, beim Tun.

Das Schwierigste an YouTube ist nicht die Technik. Es ist das Dranbleiben. Genau dafür habe ich mir einen Weg gebaut, der so einfach ist, dass ich wirklich jeden Monat mindestens ein Video veröffentliche. Diesen Weg zeig ich dir jetzt — in vier Schritten, mit denen du dein nächstes Video schneller und leichter fertig bekommst.

Warum ich mir einen festen Prozess gebaut habe

Vielleicht kennst du das: Du arbeitest mit ChatGPT, bekommst viele Ideen, viele Ergebnisse — aber die stecken dann irgendwo in deinen Chats fest. Bei mir war das lange so. Und mein Kopf arbeitet nun mal so, dass ich eine Struktur brauche, damit ich vom Vorhaben ins Tun komme.

Also habe ich mir diese Struktur geschaffen. Ich nutze dafür ein einfaches Board (ich arbeite mit Padlet), auf dem ich für jedes Video eine Karte anlege. Diese Karte schiebe ich Schritt für Schritt weiter — so sehe ich auf einen Blick, wo mein Video gerade steht. Das Ziel dahinter: den YouTube-Kanal wirklich als Business-Asset aufzubauen. Und das gelingt nicht mit einem großen Vorhaben, sondern mit einem Video im Monat, das auch wirklich kommt.

Mein Prozess in vier Schritten

Ich habe die Videoerstellung in vier Arbeitsschritte zerlegt. Jeder Schritt ist klein genug, dass ich ihn auch dann angehe, wenn ich nur eine halbe Stunde Zeit habe.

1. Thema, Titel & Thumbnail

Hier fängt alles an. Ich gebe in ChatGPT ein, was mein Fachwissen und meine Erfahrung ist — bei mir zum Beispiel: „Ich unterstütze Selbständige dabei, Videos für YouTube einfach zu erstellen, ohne große Technik-Hürden." Daraus bekomme ich eine Tabelle mit Themen, Schmerzpunkten, Hook, Titel- und Thumbnail-Vorschlägen. Ich wähle eines aus, das meine Zielgruppe wirklich anspricht, und kopiere es auf mein Board.

2. Hook & Einstieg

Der Hook ist die Art, wie du dein Video eröffnest — und er ist so wichtig, weil die meisten Leute innerhalb der ersten Minute abspringen. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Varianten: Problem, Fehler, Mythos, Neugier. Und dann arbeite ich die erste Minute wirklich aus und übe sie. Neben Titel und Thumbnail ist das der wichtigste Teil deines Videos.

3. Skript & Rohfassung

Jetzt kommt der Punkt, der mir am meisten am Herzen liegt: Ich möchte nicht, dass ChatGPT meine Inhalte für mich erfindet. Denn dann hätten sie keinen Mehrwert — das könnte meine Community ja genauso selbst eingeben. Ich bringe meine eigene Erfahrung ein und lasse ChatGPT sie nur aufbereiten, damit die Struktur sitzt und die Zuschauer länger dranbleiben. ChatGPT ist für mich ein Werkzeug, ein Taschenrechner — nicht die Autorin.

4. Aufnahme & Nachbearbeitung

Erst ganz zum Schluss nehme ich auf. Ich fasse Aufnahme und Bearbeitung bewusst zu einem Schritt zusammen — weil ich dann noch mittendrin bin und mich erinnere, wo ich einen Satz neu angesetzt oder etwas anders gemacht habe. Ich arbeite dazu gern mit Descript: Da bearbeitest du dein Video über den Text, wie ein Word-Dokument. Du musst dir das Video nicht noch einmal anschauen, um zu sehen, wo du dich versprochen hast — du siehst es schwarz auf weiß.

Mein liebster Trick: sprich deine Inhalte ein

Deine eigene Erfahrung ins Skript zu bringen klingt nach Arbeit — ist es aber nicht. Wenn ich spazieren gehe, spreche ich meine Gedanken einfach in die Notizen- oder Sprachmemo-App am Handy. Manchmal nehme ich mich auch über Loom auf, so als würde ich mit einer Kundin sprechen. Dieses Transkript gebe ich dann ChatGPT — und daraus wird mein Skript. So bleibt der Inhalt zu hundert Prozent deiner.

Warum unperfekt besser ist als perfekt geplant

Ich sag dir ehrlich: Für dieses Video hatte ich nur eine Dreiviertelstunde Zeit. Und ich habe es trotzdem gemacht — weil ich meinen Gründungsmitgliedern gesagt hatte, dass heute ein Video kommt. Dieses kleine soziale Commitment hat den Unterschied gemacht.

Ich durfte den Mut haben, es nicht ganz perfekt zu machen. Denn der Anspruch auf hundert Prozent Perfektion — die es sowieso nicht gibt — hält dich einfach nur davon ab, überhaupt loszulegen. Dein Weg entsteht beim Gehen. Beim Tun.

Komm mit in den YouTube Business Club

Der Club ist genau für diesen Weg da: Struktur und Prozess auf der einen Seite — Motivation und ein Umfeld, das Blockaden aus dem Weg räumt, auf der anderen. Wir dokumentieren gemeinsam, wo dein Video im Monat steht, und du kannst dir dein Feedback direkt bei mir holen. Ein Video im Monat ist das Minimalziel — und du bist nicht allein dabei.

Schau dir den Club an →

Du willst erst mal beim ersten Schritt starten? Mein Leitfaden für YouTube-Themen hilft dir, dein nächstes Videothema zu finden. Der Club kostet 49 €/Monat und ist monatlich kündbar.