damit du keinen Input verpasst!
Wie mühsam wir es uns machen, weil wir glauben, dass wir einem bestimmten Bild entsprechen müssen.
Aus dem VideoKennst du das? Du willst ein Video aufnehmen — und dann ist das Mikro leer, das Handy zickt und die Webcam ist dir nicht gut genug. Genau das ist mir vor diesem Video passiert. In diesem Beitrag erzähle ich dir, warum ich es trotzdem aufgenommen habe, warum deine Zielgruppe gar keine perfekten Videos braucht — und wie mein einfacher One-Take-Workflow aussieht.
Warum Perfektionismus dich vom Videomachen abhält
Ich wollte mich gerade auf ein Video vorbereiten. Dann bin ich draufgekommen: Mikro nicht geladen. Gut, Mikro laden. Dann wollte ich mit dem Handy aufnehmen — hat im ersten Anlauf nicht geklappt. Blieb noch die Webcam, aber die Qualität hätte meinen Ansprüchen wieder nicht genügt.
Du merkst schon, wo das hinführt.
Wenn ich in dem Moment nicht gesagt hätte: „Wurscht, ich mach das jetzt" — dann wäre wieder kein Video rausgekommen. Und genau das ist die Message, die ich dir mitgeben möchte: Starte, bevor du dich bereit fühlst. Und zwar unperfekt.
Die Auflösung übrigens: Das Handy hat dann doch funktioniert. So viel zum Drama vorher.
Die Falle mit den „perfekten" YouTube-Regeln
Ich habe in meinem Kopf — und vielleicht geht es dir genauso — die Vorstellung, dass ein YouTube-Video auf eine bestimmte Art sein muss. Perfekter Hintergrund, perfekte Kamera, perfekter Ton, perfektes alles. Und weil ich anderen zeige, wie YouTube geht, muss es bei mir ja erst recht perfekt sein.
Und dann stehst du da und denkst dir: Jetzt kann ich das Video nicht machen, weil es eben nicht perfekt ist.
Aber was ist schon perfekt?
Da stehen wir uns einfach oft selbst im Weg. Kann ich das? Darf ich das? Ist das gut genug? Ich bin da selbst das beste Beispiel — und ich glaube, genau deshalb kann ich meine KundInnen so gut betreuen. Weil ich weiß, wie mühsam es ist. Oder nein: wie mühsam wir es uns machen, weil wir glauben, dass wir einem bestimmten Bild entsprechen müssen.
Deine Zielgruppe braucht keine Influencer-Videos
Ich spreche gezielt Frauen und Männer über fünfzig an, ohne technische Höchstansprüche. Menschen, die sagen: Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben — weil ich ein Coaching, eine Beratung oder einen Onlinekurs anbiete. Oder einfach, weil sie einen eigenen YouTube-Kanal haben möchten.
Das sind keine Leute, die Influencer werden wollen und hunderttausende Abonnenten brauchen. Cool schaut so eine Zahl schon aus, keine Frage. Aber es geht auch anders: mit nach außen unspektakulären Zahlen Kunden gewinnen. Denn das funktioniert.
Mein One-Take-Workflow: Aufnehmen ohne Skript und Teleprompter
Für dieses Video habe ich mir nichts vorbereitet. Ich mache mein klassisches One Take — und mein Videoprozess ist bewusst einfach gehalten.
So sieht mein One-Take-Workflow aus
Ich nehme mich selbst in Descript auf und spreche direkt zur Kamera. Ich lasse alles drin, wie es ist. Das Einzige danach: eine kurze schriftliche Anweisung an Descript, dass es mir die Pausen und ganz mühsame Stellen rausschneidet. Dann geht es schon weiter ins Hochladen. Kein perfektes Skript vorher, kein Teleprompter.
Dieses „Trau dich, einfach so, wie du bist, zur Kamera zu sprechen" — das ist der Kern. Vom Teleprompter ablesen können mittlerweile viele gut. Auch viele nicht echte Personen übrigens, sogenannte KI-Avatare.
Aber ich glaube: Um als Coach, BeraterIn oder ExpertIn wirklich bei anderen anzudocken, braucht es genau das Echte. Das Unperfekte. Dich.
Und dann sprichst du einfach einmal in der Woche oder einmal im Monat zur Kamera, hast deinen YouTube-Kanal, so wie du ihn dir immer schon gewünscht hast — und gewinnst Kunden über diesen Kanal.
Denk daran: Dein Weg entsteht beim Gehen. Beim Tun.
Lass uns deinen leichten Video-Workflow einrichten
Wenn du dir das auch wünschst — einmal in der Woche oder einmal im Monat einfach zur Kamera sprechen, ohne Perfektionsdruck: Genau dabei begleite ich dich. Wir richten deinen Workflow gemeinsam so ein, dass du es dir leicht machst — und über deinen Kanal Kunden gewinnst.
Lass uns sprechen →Noch nicht so weit? Dann hol dir mein kostenloses Workbook „YouTube-Themen, die für deine Zielgruppe funktionieren" — Themen finden statt raten.