YouTube • Zweifel • Dranbleiben

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Ich mache Videos trotz Zweifel Video abspielen

Ich wollte ein Video darüber machen, warum ich es nicht schaffe, jede Woche ein YouTube-Video zu veröffentlichen. Und dann hab ich vor der Kamera den Einstieg nicht gefunden. In diesem Video sammle ich alle Gründe, die mich abhalten, und erzähle dir, was mir inzwischen hilft, trotzdem auf Aufnahme zu drücken.

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Wenn ich mir diesen Überanspruch mache, dann stresst mich das, und dann mach ich gar kein Video, und dann kann ich niemanden unterstützen.

Ich hab mir für dieses Video alles im Kopf zurechtgelegt, die Kamera aufgedreht, und dann ist es gleich beim ersten Satz passiert: Ich hab den Einstieg nicht gefunden. Das war Grund Nummer eins, warum ich es nicht schaffe, jede Woche ein YouTube-Video zu machen. Und weil das kein Einzelfall ist, hab ich sie in diesem Beitrag alle gesammelt, die Gründe, die mich immer wieder abhalten. Und danach das, was mir inzwischen wirklich hilft. Wenn du seit Monaten weißt, dass du Videos machen solltest, und es trotzdem nicht tust, dann ist das hier für dich.

Warum ich es nicht schaffe, jede Woche ein YouTube-Video zu machen

Grund 1: Ich find den Einstieg nicht

Kaum läuft die Kamera, rattert es in meinem Kopf: Passt das so? Ist das gut so? Ich hab alles vorbereitet, und trotzdem fehlt mir der erste Satz. Genau so ist es bei diesem Video passiert.

Grund 2: Ungewaschene Haare und die Angst vor Kommentaren

Ich hab mir an dem Tag die Haare nicht gewaschen, und dann denk ich mir, vielleicht schauen manche Leute das Video am Fernseher, die sehen mich riesengroß und sehen, dass meine Haare nicht gewaschen sind. Meine Fingernägel sind auch nicht lackiert. Ich weiß, dass das wahrscheinlich jedem vollkommen wurscht ist. Aber ich hab da dieses Bild im Kopf: Wie muss das sein, damit ich überhaupt ein Video machen darf?

Warum hab ich das überhaupt im Kopf? Weil ich mir vorstelle, welche Kommentare drunter kommen. Dabei hab ich noch nie einen Kommentar bekommen, in dem stand, dass meine Fingernägel nicht perfekt manikürt sind. Viel mehr Angst hab ich vor einem Kommentar wie „Birgit, du wirkst naiv" oder „Was machst du denn für einen Blödsinn?". Auch den hab ich noch nie bekommen. Das sind Gedanken, die man hat, und in der Realität kommen sie sehr selten oder gar nicht vor.

Was ich im Kopf hab „Deine Haare sind nicht gewaschen." „Deine Nägel sind nicht manikürt." „Birgit, du wirkst naiv." „Was machst du denn für einen Blödsinn?" „Der Mikroarm stört." Was wirklich kam 0 solche Kommentare seit 2016
Die Gedanken sind da. In der Realität kommen sie sehr selten oder gar nicht vor.

Grund 3: Zu wenig Klarheit, und der Mikroarm

Ich mach mir eine Strategie, ich mach mir einen Content-Plan, ich bereite alles vor, und dann denk ich mir trotzdem: Da fehlt noch eine Kleinigkeit. Bei diesem Video war es das Mikro. Ich wollte, dass es ganz nah an meinem Mund ist, damit der Ton wirklich gut ist, und dann hat man den Mikroarm gesehen, und das hat mich gestört. Ich bin überzeugt, dass dich der Mikroarm überhaupt nicht gestört hätte. Bei YouTube geht es ja darum, dass ich Videos mache, die dir weiterhelfen, dein Ziel zu erreichen, nämlich Videos zu machen, die wieder deinen KundInnen helfen. Und trotzdem achtet man auf so viele Details, die für die anderen gar nicht relevant sind.

Grund 4: Das Setting muss perfekt sein

Ich möchte das Setting perfekt haben, weil ich jemand bin, der anderen zeigt, wie man Videos macht. Vielleicht schrecke ich damit aber auch viele ab, weil sie sich denken, es muss so perfekt ausschauen. Vielleicht wäre es auch für mich ein Schritt zu sagen: Ich mach einfach einmal.

Grund 5: Ist das überhaupt hilfreich?

Dann kommt der Gedanke, ob das überhaupt hilfreich ist, was ich da erzähle. Ob ich schon zu sehr im Detail bin. Wie ich es konkret rüberbringe, denn mein Anspruch ist immer, am Punkt zu erklären und deine Zeit nicht zu verschwenden.

Grund 6: Ich sage „äh"

Wenn ich wieder „äh" sage, ärgert mich das, obwohl ich das mit Descript ganz einfach rausschneiden könnte. Ich denk mir dann, ich kann eigentlich nicht vernünftig reden.

Grund 7: Ich kann mich selbst nicht sehen

Einmal bin ich zu das, einmal zu das, je nachdem, mit welcher Brille ich mich anschaue. Ich hab es bis heute nicht geschafft, mich mit meiner eigenen Brille anzuschauen.

Grund 8: Es ist nicht gut genug

Alles kommt mir ganz klar vor, dieses Video will ich machen und das und das. Dann mach ich es, schau es mir an und denk mir: Es ist nicht gut genug.

Du merkst schon, meine mentale Gesundheit schwankt oft, und ich hab wirklich Tage, an denen ich mich sehr infrage stelle. Ich glaub aber, das ist genau der Grund, warum ich so vielen Menschen weiterhelfen kann, weil ich verstehe, wo sie stehen und mit welchen Herausforderungen sie kämpfen. Und ich schaffe es ja doch, ab und zu Videos zu machen, nicht so regelmäßig, wie ich es gerne hätte, aber 2026 hab ich schon mehr Videos gemacht als in den letzten zwei Jahren zusammen. Es gibt also Fortschritte. Deshalb hier auch die Lösungen, die ich für mich gefunden hab.

Was mir hilft, trotz Zweifel Videos zu machen

Drei Dinge haben bei mir am meisten bewegt. Die Details dazu kommen gleich darunter.

Klarheit

Für was steh ich, welche Angebote hab ich, und was gehört auf YouTube und was in die Begleitung.

Hilfreich vor schön

Die Optik in den Hintergrund, One-Take statt alles zusammenschneiden. Lieber ein Video als gar keins.

Dich mitnehmen

Weg vom reinen Tutorial, hin zu: Was probiere ich gerade, was teste ich gerade, was lerne ich gerade.

1. Klarheit: Für was steh ich, und welche Angebote hab ich?

Das ist die wichtigste Hürde, die ich übersprungen hab. Für mich sind das der YouTube Business Club, das YouTube Business System und meine Einzelbegleitung. Das hab ich heuer komplett neu und immer wieder überarbeitet, es wird sich mit der Zeit wieder verändern und darf sich verändern, aber das ist jetzt mein Hauptfokus. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn du nicht ganz klar hast, was du mit deinem YouTube-Kanal erreichen willst und in welchen Themen du deine Leute unterstützen willst, bezahlt und unbezahlt, dann wird es schwierig.

2. Nicht alles gehört auf YouTube

Das war ein Durchbruch, der mir beim Aufnehmen passiert ist: Ich möchte auf YouTube alles rausgeben, was ich weiß. Aber nicht alles macht hier Sinn, denn in meinen Kursen kann ich dich individuell begleiten, da schauen wir gemeinsam drauf und du teilst deine Ideen mit mir. Auf YouTube werde ich mich in Zukunft stark auf die Basics konzentrieren, also die technischen Tutorials, Hintergrund, Videostudio, wie du ein Setting bekommst, in dem du dir selbst gefällst. Und der nächste Schritt ist dann, dass wir gemeinsam weitermachen. Vielleicht hilft dir diese Frage auch: Was sind deine Angebote, und welche Schritte müssen deine KundInnen vorher gehen, damit sie von deinem Angebot wirklich profitieren?

3. Hilfreich vor schön

Ich schaue hauptsächlich darauf, dass das Video hilfreich ist, und stelle die Ästhetik und die Optik in den Hintergrund. Ich werde auch weniger darauf schauen, dass alles super am Punkt und perfekt ist.

4. One-Take statt Überanspruch

Ich bin recht gut in One-Take-Videos, und wenn ich mir den Überanspruch mache, alles zusammenzuschneiden, damit ja kein unnötiger Satz und keine Gedankenschleife drin ist, dann stresst mich das, und dann mach ich gar kein Video. Und wenn gar kein Video rauskommt, kann ich niemanden unterstützen.

Überanspruchalles perfekt schneiden Stressich schieb es auf Kein Videonichts kommt raus Niemandwird unterstützt
Deshalb: Hilfreich vor perfekt. Ein unperfektes Video hilft mehr als ein perfektes, das nie erscheint.

5. Was ich wegräumen muss

Dass ich mir jedes Mal selbst gefallen muss. Dass ich immer alles am Punkt und super effizient erklären muss. Und dass jedes Video ein Tutorial sein muss. Stattdessen nehme ich dich mit auf meine Reise: Was mache ich gerade, was probiere ich gerade, was teste ich gerade. Das trau ich mich oft nicht, weil ich mir denke, so interessant ist das vielleicht gar nicht. Bei meinen Club-Mitgliedern merke ich aber, dass genau das sie total interessiert, zum Beispiel, wie ich mit bestimmten KI-Tools arbeite, für den Blog, die Webseite, Social Media, nicht nur für YouTube.

Mach einfach Videos, die Richtigen kommen zu dir

Was mich 2016 an Online-Kursen genervt hat

Ich bin 2016 gestartet, davor war ich im Offline-Bereich in der Erwachsenenbildung tätig, Präsentationstraining, Führungskräftetrainings, und bin dann in den Online-Bereich gewechselt. Was ich damals verwunderlich gefunden hab: Jeder Online-Kurs fängt mit Positionierung an und mit „Wer ist deine Wunschkundin?". Das hat mich immer genervt, und ich hatte damals einfach das Selbstvertrauen zu sagen: Mach einfach Videos. Fang an zu reden. Fang an, mit deiner Community in Kontakt zu kommen. Die, die das gut finden, die an dich andocken können, die kommen zu dir. Und nicht umgekehrt, dass du sagst, das ist meine Wunschkundin und so muss ich sein, damit sie mich gut findet.

Mich zeigen statt die superoptimierte Version

Vielleicht darf ich mich also auch trauen, einfach immer wieder zur Kamera zu sprechen, und die, die sagen „Oh Gott, die schwafelt zu viel" oder „Die sagt manches dreimal", die dürfen das sagen. Die, die es wirklich unterstützt, die bleiben bei mir. Mein Kanalwachstum war in den letzten Wochen nicht sehr stark, und vielleicht liegt es genau daran, dass ich nicht mich zeige, sondern immer nur diese superoptimierte Version, oder das, was ich für die superoptimierte Version halte.

Nicht gut genug? Wurscht.

Bei mir kommt immer das Thema Persönlichkeitsentwicklung dazu. Ich hab Psychologie studiert und mich mein ganzes Leben dafür interessiert, weil ich immer das Gefühl hab, dass das, was ich mache, nicht gut genug ist, und ich immer auf der Suche bin nach etwas, das mich von diesem Gefühl befreit. Vielleicht ist das der abschließende Lösungsansatz: Ich umarme das Gefühl, ich bin halt nicht gut genug, und mach trotzdem. Eigentlich ist es wurscht, ob man gut genug ist oder nicht.

Denk dran, der Weg entsteht beim Gehen, beim Tun. Trau dich. Und wenn du Lust hast, dann schreib mir unter dem YouTube-Video einen Kommentar, was dein Grund ist, warum du nicht vor die Kamera gehst, und ob dich der Mikroarm gestört hätte. Ich bin gespannt.

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Von Montag, 14., bis Freitag, 18. September 2026 schauen wir uns gemeinsam die fünf Erfolgsfaktoren für dein Expertenbusiness auf YouTube an. Du bekommst jeden Tag eine E-Mail mit einem Erfolgsfaktor und einer praktischen Übung, die dich 10 bis 15 Minuten kostet. Dazu treffen wir uns täglich um 12:00 Uhr live, üben gemeinsam, du stellst deine Fragen und wir tauschen uns aus. Die Live-Sessions werden aufgezeichnet.

Tag 1Erfolgsfaktor 1
Tag 2Erfolgsfaktor 2
Tag 3Erfolgsfaktor 3
Tag 4Erfolgsfaktor 4
Tag 5Erfolgsfaktor 5

Was du davon hast: Nach den fünf Tagen kennst du die Spielregeln, also alle fünf Erfolgsfaktoren. Du hast fünf Übungen umgesetzt und damit konkrete Ergebnisse, die du weiterverwenden kannst. Und du weißt, welcher Faktor dir bisher gefehlt hat. Genau das ist die Antwort auf die Gründe oben, denn die meisten davon lösen sich, sobald klar ist, wofür du Videos machst und was dir dabei bis jetzt gefehlt hat.

Du brauchst dafür keinen YouTube-Kanal, keine spezielle Technik und keine teure Ausrüstung. Ein Smartphone genügt.

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