damit du keinen Input verpasst!
Es geht auf YouTube nicht darum, möglichst viele zu erreichen, sondern möglichst viele von den richtigen Menschen zu erreichen.
Vielleicht kennst du das: Du machst regelmäßig Videos, gibst dir Mühe mit dem Inhalt, und trotzdem tut sich bei den Aufrufen wenig. Dann liegt es meistens gar nicht an der Qualität deiner Videos, sondern an dem, was davor passiert — an deinem Thema, deinem Titel, deiner Strategie. Genau das schauen wir uns jetzt an, fünf Fehler und ihre Lösungen, einer nach dem anderen.
Fehler 1: Dein Thema ist zu allgemein
Nehmen wir ein Video mit dem Titel „So wirst du erfolgreicher". Ja, wer soll das sehen? Welches Problem wird gelöst? Und wer soll da überhaupt erfolgreicher werden? Wenn das nicht klar ist, dann weiß auch YouTube nicht, wem es dein Video herzeigen soll.
Die Lösung: Ein Video braucht einen klaren Fokus. „3 Fehler, die Coaches daran hindern, regelmäßig Kunden zu gewinnen" — da ist ganz klar, wer angesprochen wird und welches Problem du löst.
Fehler 2: Du startest bei deinem Wissen
Du kennst dein Thema wahrscheinlich seit Jahren, also startest du beim Videothema mit Fachbegriffen, Zusammenhängen und den fortgeschrittenen Fragen. Aber deine KundInnen stehen oft noch ganz am Anfang.
Die Lösung: Starte bei der Suchfrage. Was gibt deine Kundin in Google oder in YouTube ein? Bei meinem Thema gibt niemand ein: „Wie positioniere ich mich strategisch auf YouTube?" Sondern: „Wie bekomme ich mehr Kunden über YouTube?" Das ist die Sprache, bei der du ansetzen solltest.
Fehler 3: Kein Grund zu klicken
Stell dir YouTube wie ein riesiges Regal vor. Wenn du YouTube öffnest, hast du ganz, ganz viele Möglichkeiten, auf Videos draufzuklicken, und dein Video steht da einfach irgendwo dazwischen. Deine Verpackung, die da im Regal steht, muss hervorstechen und ganz klar sagen, um was es geht.
Die Lösung: Titel und Thumbnail teilen sich die Arbeit. Der Titel liefert die Information — so wie bei diesem Video — und das Thumbnail soll neugierig machen.
Fehler 4: Zu viel in einem Video
Noch ein Input, noch eine Unterteilung, noch ein Gedanke dazu — damit verwirrst du deine Zuschauer, und du verwirrst auch YouTube.
Die Lösung: Weniger ist mehr. Ein Video, eine zentrale Frage und ein klares Ergebnis, eine klare Antwort.
Fehler 5: Du siehst jedes Video als Einzelprojekt
Diese Woche machst du dieses Thema, nächste Woche gibt es wieder einen neuen KI-Trend, also machst du dazu ein Video. So entsteht kein Bild von deinem Kanal.
Schau lieber darauf, dass du eine Kette aufbaust, eine Playlist: Ein Video führt zum nächsten. Und je mehr Videos hintereinander von deinem Kanal gesehen werden, desto klarer ist das Signal für YouTube: Da bin ich richtig, diesen Kanal kann ich mehr anzeigen.
Die bessere Frage für deine Videoplanung
Frag dich nicht nur, welches Video du als Nächstes machst. Frag dich: Welche drei bis fünf Fragen hat meine Zielgruppe rund um dieses Thema noch? Und darum herum baust du deine Videothemen auf.
Wenn du aus diesem Beitrag eines mitnimmst, dann das: Du brauchst mehr Klarheit. Für wen machst du die Videos? Welches Problem löst du? Und was ist der nächste sinnvolle Schritt für deine ZuschauerInnen? Und denk daran: Der Weg entsteht beim Gehen, beim Tun.
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Wenn du da weitergehen möchtest: In meinem kostenlosen Workbook führe ich dich Schritt für Schritt durch, wie du Themen für deinen YouTube-Kanal findest — Themen, nach denen deine KundInnen wirklich suchen.
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