So wirkst du selbstsicher in deinen (live) Videos – auch wenn du sehr nervös bist!

In dieser Podcastfolge gebe ich dir Tipps, wie du mit deiner Körpersprache und dem Setting in deinem Live Video souverän wirkst – selbst dann, wenn du nervös bist!

 

Heute geht es darum wie du selbstsicherer in deinen Live Videos wirken kannst, selbst oder gerade, wenn du nervös bist.

Es ist so, dass ich weiß, dass viele von euch und auch ich selbst immer wieder davon betroffen bin, dass man sich überlegt:

Oh Gott! Jetzt gehe ich live und wer weiß, wer da zusieht und wer weiß, wirke ich auch souverän, selbstbewusst, kompetent genug?

Also das sind ganz, ganz viele, ja ganz, ganz viele Fragezeichen und ganz, ganz viele Unsicherheiten, die mit Video, die mit Live Videos, die mit Präsentationssituationen verbunden sind.

Ich möchte dir heute speziell in dieser Podcast-Folge ein paar Dinge mitgeben. Da geht es jetzt nicht so sehr darum, wie du, also warum du nervös bist oder was du sonst noch tun kannst. Da mache ich eigene Podcast-Folgen dazu.

In diesem Podcast geht’s, in dieser Folge geht’s tatsächlich nur darum, einfach nervös zu sein, dir das zu erlauben nervös zu sein, aber ich gebe dir ein paar gute Tipps, wie du trotzdem selbstsicher und souverän wirkst in deinen Live Videos, einfach aufgrund, weil du bestimmte körpersprachliche Tipps umsetzt. Okay. Lass uns gleich eintauchen direkt in die Tipps.

Und zwar, es gibt in Präsentationssituationen körpersprachliche Mittel, die dir dabei helfen souverän zu wirken.

Du weißt ja, es ist so, dass wir uns relativ schnell einen Eindruck von einer anderen Person machen, das ist einfach aufgrund unserer Geschichte. Früher war es notwendig, dass wir sehr, sehr schnell einen anderen Menschen einschätzen konnten, weil es um Leben oder Tod ging. Heute geht’s in den meisten Fällen Gottseidank nicht mehr darum. Es ist aber trotzdem geblieben.

Das heißt, es ist tatsächlich so, dass du sofort, wenn dich jemand sieht, in eine Schublade eingeordnet wirst.

Das ist so, das ist weder gut, das ist weder schlecht. Es muss dir aber bewusst sein, dass es so ist.

Was du tatsächlich beeinflussen kannst, ist, in welche Schublade du eingeordnet wirst. Und das hängt zu einem großen Teil davon ab wie so der erste Eindruck dieser Person von dir ist und diesen kannst du steuern, indem du deine Körpersprache optimierst und ich sage dir jetzt auch gleich wie.

Die Elemente, die wir uns heute in dieser Podcast-Folge anschauen, sind folgende und zwar. Du kannst in einem Live Video ja den Blickkontakt kontrollieren und dadurch souverän wirken. Es geht um das Thema Mimik, deine Hände, den Einsatz deiner Stimme und deiner Körperhaltung.

 

Okay lass uns zum 1. Punkt, dem Blickkontakt kommen.

Das wirkt jetzt wirklich einmal auf den ersten Blick total schräg – nicht? – wenn ich dir erzähle, okay in einem Live Video, wo du vor deinem Computer sitzt oder auf deinem Smartphone und ich erzähle dir jetzt, was mit Blickkontakt für deine Zuseherinnen, dann wirst du denken „Oh Gott! Ich sehe doch niemand“.

Aber der Punkt ist, deine Zuseherinnen sehen dich und wenn du schon mal Videos oder Live Videos angesehen hast, man merkt sehr wohl, ob die Person in die Kamera schaut oder leicht daneben schaut oder so gar nicht in die Kamera schaut.

Du wirkst einfach viel souveräner, wenn du direkt in die Webcam oder in die Kamera deines Smartphones schaust.

Und dazu gebe ich dir folgenden Tipp: Halte mal die Kamera tatsächlich zu und schaue, ob das wirklich der richtige Punkt ist, wo du hineinschaust, weil manchmal glaubt man, dass es ein kleiner Punkt daneben ist, aber das ist dann irgendetwas anderes.

Der 2. Tipp, den ich dir hier zum Thema Blickkontakt mitgeben möchte, ist: Achte wirklich darauf, dass du mit diesem grünen Licht oder roten Licht, das scheint bei der Webcam oder mit diesem Punkt auf deinem Smartphone sprichst. Klebe dir vielleicht ein kleines PostIt oder so eine Nachricht hin oder ein kleines Pickerl, also damit du dich daran erinnerst, dass du dort hinschaust. Und durch diesen Blickkontakt fühlt sich dein Publikum, deine Zuseherinnen noch viel, viel mehr direkt angesprochen.

Jetzt ist es natürlich so, du musst nicht die ganze Zeit da hineinstarren. Das wirkt auch nicht souverän, sondern so wie du es auch in einem Gespräch machen würdest. Weil ja während einem Live Video auch die Reaktionen auf die Kommentare wichtig sind. Das heißt, du schaust hinein, du schaust in deine Webcam hinein und gleichzeitig darfst du natürlich aber auch auf die Kommentare schauen und diese beantworten und dann schaust du wieder in die Webcam hinein oder in die Kamera deines Smartphones.

Das heißt, jemand der einen Blickkontakt hält, der weiß, wo man hinschauen muss, der wirkt auch gleich auf den ersten Blick souverän.

Der 2. Punkt der wichtig ist, ist deine Mimik.

Die Mimik, das heißt der Gesichtsausdruck ist auch etwas, das zu einer souveränen Körpersprache dazugehört und auch wenn du nervös bist, dir dabei helfen kann selbstsicherer zu wirken.

Mein Tipp an dich ist: Wärme dich vor einem Live Video oder vor einem Video auf. Das meine ich tatsächlich so, dass du Gesichtsgymnastik machst und verschiedene Bewegungen im Gesicht und auch den Mund mal ganz weit aufzumachen.

Beobachte mal, welche Videos, welche Live Videos, wenn du zum Beispiel auf Facebook durch die Timelines scrollst, fallen dir auf?

Das sind meistens die, wo jemand mit großer Begeisterung und auch mit sehr lebhafter Mimik sein Thema präsentiert und das hilft auch, dass du auf dich aufmerksam machst und dass du souverän wirkst.

Der 3. Punkt, den ich heute ansprechen möchte, das sind deine Hände.

Das ist ein ganz, ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt. Ich sehe oft Live Videos, wo man einfach die Person  in Großaufnahme sieht und ich mache das auch manchmal, wenn ich meine Bobby-Spaziergang Live Videos habe, dann sieht man auch meistens nur mein Gesicht, weil ich ohne Selfie-Stick unterwegs bin.

Wenn du irgendeine Möglichkeit hast, dann positioniere deine Webcam beziehungsweise auch dein Smartphone so, dass du auch deine Hände ab und zu ins Bild bringen kannst.

Warum ist das wichtig? Das ist auch so eine Geschichte von ganz, ganz früher, wo es wichtig war, dass man sieht, was derjenige, der einem gegenüber ist, in den Händen haltet. Das heißt, ist da eine Waffe oder ist da nichts? Kommt der oder die in friedlicher Mission oder gibt es sogar ein Geschenk für mich?

Die Hände sind eine wichtige Message für die Vertrauensbildung und es wirkt einfach ganz, ganz anders, wenn man deine Hände im Video sieht.

Probiere das einmal selbst aus, wenn du dich selbst aufnimmst oder in deinem nächsten Live Video, wenn du die Kamera so einstellst, dass dein Oberkörper zu sehen ist und dass auch deine Hände zu sehen sind.

Ein weiterer Punkt in der souveränen Körpersprache ist deine Stimme.

Und ich bin keine Stimmexpertin und wahrscheinlich, wenn gerade jemand zuhört, der sich damit auskennt, ich spreche auch glaube ich nicht so sehr aus dem Bauch heraus, also da gibt’s bei mir auch ganz viel Optimierungspotenzial.

Was ich weiß und was ich dir mitgeben möchte, ist, dass wir dazu tendieren, also wir neigen dazu, wenn wir nervös sind, dass wir in eine eher höhere Stimmlage kommen und dass sich dann unsere Stimme überschlägt und dass wir nicht atmen und deshalb einfach irgendwie gepresst klingen.

Deshalb ist es wichtig, dass du vor deinem Live Video dir dessen bewusst bist, wenn du nervös bist, dass du in diese Stimmlage kommen kannst und bewusst immer wieder entgegensteuerst, indem du dir Zeit nimmst, indem du ab und zu durchatmest und indem du versuchst aus dem Bauch heraus zu sprechen. Dadurch wirkt deine Stimme auch selbstsicherer.

Wir glauben immer, wir müssen sehr schnell sprechen und sehr viel Infos in etwas hineinpacken. Tatsächlich ist es aber so, dass ab und zu Pausen und dass auch eine gute Strukturierung dem Zuhören mehr hilft als einfach schnell, schnell etwas zu erzählen. Das heißt, deine Stimme ist auch sehr, sehr wichtig, damit du, auch wenn du nervös bist, souverän wahrgenommen wirst.

Der 5. Punkt: Deine Körperhaltung

Der letzte Punkt, auf den ich heute eingehen möchte, ist die Körperhaltung. Das heißt, auch wie wir stehen oder wie wir in unseren Live Videos sitzen, hat einen Einfluss darauf, ob wir als selbstsicher, souverän oder ob wir als nervös wahrgenommen werden.

Achte darauf, wenn du dich auf Video präsentierst, dass du dich bevor du live gehst, in einen Zustand versetzt, in dem es dir gutgeht.

Wo du zum Beispiel bevor du live gehst daran denkst, an ein Erfolgserlebnis, was du bereits gehabt hast, wo du sehr selbstsicher, sehr souverän warst und hol dir diesen Moment nochmal ganz stark her und gehe in dieses Gefühl rein.

Stell dich mit beiden Beinen auf den Boden, verteile dein Gewicht gleichmäßig, gib deine Schultern ein bisschen zurück, balanciere deinen Kopf gleichmäßig aus, setze ein leichtes Lächeln auf und dann gehe in dein Live-Video hinein.

Du wirst merken, wenn du das umsetzt, dass du einen Unterschied spürst auch in der Energie, die du dann vermittelst mit dieser Körpersprache.

Zusammenfassung

Es ist normal, wenn du damit beginnst Live Videos zu machen, dass du nervös bist, dass du aufgeregt bist, weil das eine neue Situation ist und weil man einfach noch nicht viel Erfahrung hat und dadurch ist man einfach nervös.

Das Positive daran ist, dass deine ganze Aufmerksamkeit auf diesem Live Video liegt und dadurch megapräsent bist und sicher damit auch einen großen Erfolg haben wirst.

Aber ich weiß natürlich auch, dass es sehr, sehr störend sein kann und dass man die Nervosität auch besser in den Griff bekommen kann, wenn man das Gefühl hat, man weiß ein paar Tipps, die man beachten muss, damit man, obwohl man nervös ist, auch souverän und selbstsicher wirkt.

In diesem Beitrag habe ich dir diese Inputs gegeben, wie du über die Körpersprache, über den Blickkontakt, über die Mimik, über die Hände, über die Stimme, über die Körperhaltung, Souveränität und Selbstsicherheit ausstrahlen kannst, obwohl du vielleicht ganz innen in dir drinnen nervös bist.

Aber das musst ja nicht jeder sehen und bitte auch, selbst wenn du nervös bist, du musst es nicht ansprechen, sondern ich gebe dir sogar den Tipp, sprich es nicht an, sondern liefere wertvollen Content, wertvolle Inputs für deine Zuhörerinnen und setze diese körpersprachlichen Tipps um.

Abschließend möchte ich dir noch sagen:

Egal, was du tust in deinen Live Videos, egal, wie du am Anfang wirkst und wie viel du noch verbessern kannst, es gibt bei jedem, also wirklich bei jedem Live Video, das ich von mir anschaue, denke ich mir: Ah das hätte ich vielleicht noch besser machen können oder das hätte ich vielleicht noch besser machen können.

Wenn ich darauf gewartet hätte, bis ich perfekt gewesen wäre, dann würde es jetzt weder diese Podcast-Folge geben noch würde es ein Live Video von mir geben und das wäre echt schade, weil ich habe die Rückmeldungen bekommen, dass ich mit meinen regelmäßigen Videos schon ganz, ganz vielen Menschen dabei helfen konnte, sich selbst auch zu zeigen und sich zu trauen.

Das ist mein „Be you“, was ich dir mitgeben möchte. Sei du selbst, setze die Dinge um, die dir wichtig sind in deinem Live Video. Achte darauf, dass du souverän wirkst, achte darauf, dass du wertvollen Input für deine Zuhörerinnen lieferst und dann wirst du Erfolg haben mit deinen Live Videos.

Es ist nicht wichtig, ob du jetzt einen perfekten Hintergrund hast, es ist nicht wichtig, ob du jetzt perfekt ausgeleuchtet bist vom Licht her, es ist auch nicht wichtig, ob du jetzt all diese Tipps von dem Podcast umgesetzt hast.

Wichtig ist, dass du eine Message hast und wichtig ist, dass du deiner Community einen Mehrwert liefern kannst und das regelmäßig tust.

Und wenn du dir dann deine Live Videos anschaust, auch so jetzt dann mit dem Blick, mit der Info, die ich dir jetzt in dem Podcast gegeben habe, und dann dir denkst: Okay jetzt nehme ich mir eine kleine Sache raus. Die möchte ich beim nächsten Mal besser machen, anders machen. Und so lernst du jede Woche Schritt für Schritt mehr dazu und wirst immer selbstsicherer und dadurch auch immer wieder souveräner in deinen Live Videos und dadurch wird auch dein Lampenfieber und deine Nervosität sinken.

Was noch dazu kommt, was ich selbst bei mir merke, und was mir auch schon viele zurückgemeldet haben:  Du wirst auch dein „Be you“ noch mehr finden. Du wirst dich einfach dann trauen Dinge zu machen, die du dich vielleicht vorher nicht getraut hast.

Das heißt, geh raus, zeig dich so wie du bist. Das Coole an Social Media ist ja, dass die Leute, denen das nicht gefällt oder nicht taugt, was du machst oder denen, die sagen: Okay. Ja das weiß ich schon oder das liefert mir jetzt keinen Mehrwert, die müssen ja nicht zuhören. Die müssen nicht zusehen. Und ich finde das gibt eine geniale Sicherheit auch zu sagen: Ich zeige mich so wie ich bin, was mir wichtig ist, was mir Spaß macht. Und die Leute, die Community, die zu mir passt, die wird mich finden.Ja. Die findet das cool.

Zum Beispiel würde ich jetzt selbstkritisch von mir sagen: Ich fange schon wieder zum Predigen an. Also predigen, das heißt so für mich, ich möchte dich ermutigen, dich zu trauen, zu dem zu stehen, was dir Spaß macht, was dich ausmacht und mich macht das halt auch aus, dass ich manchmal in dieses Predigen komme und manche werden sagen: Oh Gott! Die Birgit, das kann sich niemand anhören. Und manche werden sagen: Hey cool, ich höre mir das an, weil das motiviert mich.

Ich trau mich das jetzt, ich gehe damit raus und ich freue mich darauf zu sehen, wen ich dabei motivieren kann, wen ich unterstützen kann.

Es würde mich echt total freuen, wenn ihr entweder auf meine Facebook-Seite kommt „Birgit Quirchmayr – Be you, be live“ oder mir auf anderen Social Media Kanälen folgt oder wenn ihr mir eine Rezension für meinen Podcast hineinschreibt oder ihn abonniert oder wenn ihr mir eine E-Mail schreibt. Also einfach eine Rückmeldung, was löst es bei euch aus, wenn ihr das tut, wo ihr euch gut fühlt dabei und euren Weg geht. Vielen lieben Dank!

Alles Liebe! Tschüss! Birgit

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