Warum fällt es manchmal so schwer von der Idee in die Umsetzung zu kommen?

Warum fällt es manchmal so schwer von der Idee in die Umsetzung zu kommen?

Heute möchte ich dich mit dir ein ganz besonderes Thema besprechen, das mich selbst immer wieder heimsucht, auch wenn mir das vielleicht gar nicht so glauben mag. Aber das Thema ist: Wie du von der Idee in die konkrete Umsetzung kommst und welche Stolpersteine es da gibt und was du dagegen tun kannst.

Vielleicht kennst du das Problem: Du hast viele Ideen. Du möchtest über den Sommer z.B. einiges Neues umsetzen, eine neue Challenge, ein neues Webinar, einen neuen Mini Kurs. Und dann ist jetzt Anfang August und irgendwie ist noch nicht genau das passiert, was du dir so vorgestellt hast. Wenn du das kennst, hinterlasse mir doch bitte einen kleinen Kommentar, damit ich mich dadurch nicht so alleine fühl! Auf der anderen Seite, wenn du das nicht kennst, freut mich das auch besonders, weil das bedeutet ja, dass du immer sofort die Dinge, die du haben willst, umsetzt und sofort konkrete Ergebnisse siehst.

 

Ich glaube, es geht schon einigen auch so wie mir, dass man sich vornimmt „Ich mache mal öfters Live-Videos, weil es gut ist für meine Reichweite, für meine Sichtbarkeit“. Ja und dann nimmt man es sich vor und dann tut man es nicht. Oder du möchtest ein neues Webinar machen, weil du weißt, dass im Herbst dein neuer Online-Kurs oder dein Online Coaching Programm startet. Dafür hättest du gerne eine größere E-Mail Liste. Und dann nimmst du dir vor, dass du die Webinar Seite erstellst und du machst fast alles fertig. Und dann kommt irgendwie der Punkt, wo du dir denkst „Oh Gott, jetzt sollte ich weitermachen, aber ich komm einfach nicht weiter“. Also wenn du das kennst, dann bist du hier genau richtig! Und ja, die Lösung oder meine Erfahrung, die ich dazu habe, möchte ich dir heute mitgeben.

Also ich glaube, ein Grund, warum das so ist, ist, dass man oft zu viele Ideen hat und auf der anderen Seite aber auch zu viel Input. Also gerade wenn du, so wie ich, viel auf Social Media unterwegs bist, dann ist es so, dass du natürlich auch beruflich andere anderen Kanälen folgst, deinen Kundinnen folgst und jeden Tag hier viele, viele Beiträge siehst. Dann kommen zu deinen Ideen noch die der anderen hinzu und dann wird es ein bisschen schwierig, weil du Ideen adaptierst, deine Ideen dann überarbeitest und im Endeffekt kommt dann nicht viel dabei rum. Die Lösung, die ich für mich gefunden habe, und wo ich immer weiter daran arbeite, ist:

Bevor ich etwas auf Social Media konsumiere, produziere ich erst selbst etwas.

Also, bevor ich durch Instagram, durch Facebook, durch YouTube durchschaue, was es so Neues gibt, mache ich zuerst für meine Social Media Kanäle etwas, für meinen Blog, für meine Live-Videos, für meine Videos oder für meine E-Mail Liste.

Ein Grund warum du nicht und die Umsetzung kommst: Du hast zu große Ziele

Ein weiterer Punkt, der dir helfen kann, ist, dass du dir auch kleinere Ziele steckst. Also das heißt nicht an einem Riesenprojekt an einem Webinar mit Landing Page und Email Serie arbeiten, sondern dass du sagst „Okay, ich mach für mein gratis Content eine Facebook-Gruppe auf und alle, die dann in der Facebook-Gruppe sind, für die mache ich dann ein Live-Video dazu“. Das heißt, wenn es dir schwierig fällt, in die Umsetzung zu kommen, dann schau, wie du die Schritte, die du brauchst, für die Umsetzung in in kleinere Projekte zerlegen kannst. Wie kannst du sie kleiner und überschaubarer machen? Und vielleicht auch technisch einfacher. Was noch auch zu diesem Punkt dazu gehört ist, dass du dir Scheuklappen aufsetzt. Nämlich Scheuklappen auf das zu schauen was du umsetzen möchtest. Was möchtest du erreichen? Und dabei nicht nach links und rechts zu schauen – bis zu dem Zeitpunkt, wo du dein Projekt wirklich fertiggestellt hast, so dass du dann einfach stolz auf dich sein kannst, weil du umgesetzt hast.

Ein Grund warum du nicht in die Umsetzung kommst: Es entspricht nicht deiner Persönlichkeit

Was ist so momentan deine größte Herausforderung? Schreibe mir dazu gerne in die Kommentare. Was ist dein Thema? Dass du deine Ziele erreichst oder speziell im Online-Business Bereich, dass du deine nächste Challenge planst, ein Webinar, eine E-Mail oder Newsletter schreibst? Also was sind so die Dinge, wo du sagst das beginne ich immer wieder, mache es vielleicht nicht regelmäßig oder ich schaffe es überhaupt nicht. Also ich beginne immer wieder regelmäßig Newsletter an meine E-Mail Community zu schreiben und dann nach 3 bis 4 Wochen ist es wieder vorbei.

Weil ich es nicht regelmäßig schaffe, meinen Newsletter zu schreiben kommt jetzt ein weiterer Tipp von mir. Ich glaube, das liegt bei mir speziell daran, dass ich etwas tue, was nicht meiner Persönlichkeit entspricht. Ich bin kein Mensch, der so super regelmäßig die Dinge macht. Ich war schon in der Schule jemand, der auf den letzten Drücker die Sachen gemacht hat, und ich war trotzdem eine gute Schülerin. Das heißt, natürlich gibt es im Online-Marketing gewisse Regeln, gewisse Grundsätze, die gut und wichtig sind. Ich glaube aber trotzdem, dass man erfolgreich sein kann (ich weiß es auch von mir selbst), wenn man sich an manche Dinge nicht so akribisch hält und es auf seine Art macht und es trotzdem funktionieren kann. Das heißt, wenn du etwas machen willst, was so überhaupt nicht gelingen mag, dann überleg mal, ob es etwas ist, was du nur tust, weil irgendwer sagt, du sollst es tun? Und vielleicht solltest du einfach nur mal deinen eigenen Weg ausprobieren. Zum Beispiel eine Zeit lang deiner E-Mail Community schreiben und dann auch wieder mal eine Zeitlang nicht. Und wenn du wieder etwas zu sagen hast, dann schreibst du wieder. Und die Leute, die das vielleicht total blöd finden, die melden sich ab. Lass dich nicht ausbremsen, nur weil du die Dinge nicht so machst, wie man sie macht, sondern mache sie so, wie du sie machen willst – mit Freude!

Also so die Grundfrage, um dieses Thema zu lösen ist: Was macht dir Spaß und was gibt dir Energie?

Ein Grund warum du nicht in die Umsetzung kommst: Es ist nicht gut genug

Der dritten Punkt, warum ich nicht so in die Umsetzung komme ist, dass ich zu manchen Zeitpunkten nicht gut genug finde was ich erstellt oder erarbeitet habe und deshalb erst gar nicht damit rausgehe. Also wenn dir das auch manchmal so geht, hinterlasst mir gerne ein Däumchen, ein Herzchen oder schreib mir etwas in die Kommentare!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei mir einfach nur phasenweise ist, dass ich es nicht gut genug finde bis zu dem Zeitpunkt, wo ich damit rausgehe. Meine Lösungsidee dazu ist: Du musst einfach ins Tun kommen.

Ich habe so viele unterschiedliche Sachen konzipiert, die dann fast fertig sind und ich sie dann bis zum letzten Punkt aber nicht hinausgebe. Da fehlt dann oft die Rückmeldung und der Austausch. Wenn du den nicht hast, dann brauchst du das Ganze auch nicht zu machen. Das heißt, es ist nur in deinem Kopf, aber du kommst nie ins Tun, in die Umsetzung. Da gehört natürlich, ich gebe es zu, eine Überwindung dazu. Da möchte ich auch mit guten Beispielen immer wieder vorangehen, diesen einen kurzen Schritt zu überwinden.

Bevor ich jetzt heute auf live gedrückter habe, habe ich vor allem gedacht: „Ach Birgit, kannst du das wirklich machen was dir heute in deinem Kopf herumschwirrt und ist das hilfreich für deine Community? Kannst du das jetzt wirklich in einem Live-Video machen? Ja, was ist, wenn dir jemand entgegenkommt? Was ist, wenn es zu windig ist? Was ist, wenn dir nichts Gescheites einfällt? Was ist, wenn keiner zuschaut? Was ist wenn keiner kommentiert?“

Ja, das waren meine Gedanken vor dem Live Video. Und was habe ich gemacht? Heute habe ich mich überwunden. Ich habe wirklich gesagt „scheiß drauf, ich drück jetzt auf live“. Und ich habe das Vertrauen darauf, weil es ist mir ein Anliegen, weil ich weiß, dass es mir so geht und dass es vielen so geht. Es ist auch hilfreich, wenn man andere sieht, denen es auch manchmal so geht. Man fühlt sich nicht allein und gleichzeitig bekommt man aber auch Ideen, wie man aus diesem feststecken wieder rauskommt.

Das heißt: Das Tun ist das Allerwichtigste. Das war auch eine riesige Lernerfahrung für meine Live-Video Academy. Das ist mein dreimonatiges Programm, wo du wirklich im Tun Live-Videos machst und dadurch deine Sichtbarkeit und Reichweite steigerst. Aber nicht nur das, nämlich auch deine Umsetzung, Stärke und dein Selbstvertrauen in dein Tun stärkst. Auch darauf zu vertrauen, dass du etwas zu sagen hast, dass du etwas mitteilen möchtest, was andere hilfreich finden. Das ist ja das Schöne an Social Media, dass alle, die sagen „das interessiert mich nicht“, die müssen nicht zusehen, die können die Seite deabonnieren. Also das heißt, du kannst dir auf Social Media genau die Leute suchen, die sagen „Hey, da schau ich mal an, das ist für mich hilfreich“.

Das war so mein größtes Learning in der Weiterentwicklung der Live-Video Academy. Das war für mich ein riesiger, zäher Brei. Es ist unfassbar, was ich da herum gemurrt habe die letzten paar Wochen, weil ich einfach einen ganz wichtigen Aspekt für mich nicht verinnerlicht hatte: Genau das entspricht meiner Persönlichkeit. Meiner Persönlichkeit entspricht es, dass ich ganz eng mit meinen Kunden zusammenarbeiten möchte, dass ich Feedback gebe zu jedem Live-Video, dass ich Coaching anbiete, dass ich wirklich so eine individuelle Unterstützung anbiete und dass das Ganze einen begrenzten Zeitraum hat. Jetzt, wo ich das für mich definiert habe, fällt es mir viel, viel einfacher damit hinauszugehen. Natürlich gibt’s noch ein paar neue Knackpunkte, die da jetzt auch noch auf mich zukommen. Aber das Coole ist: Jetzt habe ich mein Live-Video und wenn ich jetzt wieder mal feststecke, dann kann ich mir das noch mal anschauen.

Also ich fasse nochmal zusammen: das Wichtigste ist, wenn du merkst „Okay, ich möchte etwas erreichen, ein Webinar machen, eine Challenge machen, mehr E-Mail schreiben, ich möchte mehr Videos machen, mehr live Videos machen“ und du steckst irgendwie fest. Irgendwie geht’s nicht weiter und es gibt auch keine logische Erklärung dafür, dann schaue dir an, ob du etwas tun willst, was vielleicht überhaupt nicht mit deiner Persönlichkeit zu tun hat? Und wie kannst du das Ganze auf deine Persönlichkeit anpassen? Schau, ob du das Projekt in kleinere Ziele runterbrechen kannst, die vielleicht auch von der technischen Umsetzung einfacher sind. Das heißt z.B. Live-Video nicht auf deiner Facebook-Seite machen, nicht ein Webinar mit Landingpage machen, sondern das live in der Facebook-Gruppe.

Wenn du nicht alles gut genug findest, dann wirklich einfach anfangen zu sagen „Hey, jetzt lege ich das mal für eine Stunde weg, dass ich mich nicht gut genug finde. Es reicht, dass ich das den Rest meines Lebens mache oder gemacht habe. Und jetzt da gehen ich mal los.“

Und das Wichtigste ist ins Tun zu kommen und es einfach mal zu tun. Wirklich einfach tun. Und dir aber auch Leute zu suchen, die dich dabei unterstützen. Das kann eine Mastermind Gruppe sein, die du hast oder Freunde , die ähnlich unterwegs sind oder du suchst dir Leute, die auf demselben Weg sind und die dich unterstützen können.

Alles Liebe

Birgit

 

Kritik vermeiden?

Kritik vermeiden?

„We are too focused on how to avoid criticism and not focus enough on how to make a difference.“ Seth Godin

Frei übersetzt:
Wir sind zu stark darauf fokussiert Kritik zu vermeiden und zu wenig darauf fokussiert einen Unterschied zu machen.

Dieser Satz von Seth Godin hat mich heute mitten ins Herz getroffen. Denn er sagt genau das aus, was ich seit einigen Wochen selbst erlebe – an mir selbst.

……..

Heute könnte ich ein Live Video machen – nein, ich habe kein super geniales Setting.

Was werden die Zuschauer*innen über mich denken, wenn ich kein perfektes oder super cooles Live Video mache?

Ein neues YouTube Video wäre auch schon wieder fällig. Tja, in letzter Zeit muss ich mich immer wieder mit – sagen wir mal – komischen Kommentaren bescäftigen. Eigentlich habe ich keine Lust dazu. Eigentlich habe ich keine Kraft dazu.

Wo ist meine Unbeschwertheit geblieben? Wo ist mein „BeYou“ geblieben? Wo ist mein „Dein Weg entsteht beim Gehen?“

Ich denke, ich habs in den letzten Wochen irgendwo eingegraben. Aus Angst vor negativer Kritik. Aus Angst davor nicht gut genug zu sein.

Angst ist immer wieder ein großes Thema in meinem Leben. Dazu ein anderes Mal mehr, wenn ich mich traue, darüber zu schreiben.

Die Frage, die ich heute aber ganz klar beantworten kann:
„Was ist mir wichtiger: Kritik zu vermeiden oder andere Menschen zu unterstützen?“

Ich wollte immer schon, anderen Menschen helfen ihre Ziele zu erreichen und ich konnte noch nie gut mit Kritik umgehen.

Aber was ist mir wichtiger?

Anderen Menschen zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Einen Unterschied zu machen. Etwas in die Welt bringen, das anderen (und vielleicht auch mir) das Leben leichter macht.

Wenn dieses Motiv stark genug ist, dann muss ich lernen mit Kritik umzugehen. Denn sie kommt, immer wieder.

Ein einfacher Satz aus einem tollen Interview , der heute viel bei mir ins Rollen gebracht hat.

Vielleicht sind auch ein paar Gedanken dabei, die für dich hilfreich sind.

Alles Liebe Birgit

PS: Dein Weg entsteht beim Gehen (auch wenn du auf dem Weg Pausen machst!)

 

Was andere denken

Was andere denken

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor der Meinung anderer hättest?

Wie oft lassen wir uns ausbremsen, weil wir glauben, dass wir etwas noch nicht gut genug können um zu starten?

Wir oft denken wir zu viel darüber nach, was andere über uns denken könnten, wenn wir unsere Ziele verfolgen?

Wie oft vertrauen wir der Meinung anderer mehr als uns selbst?

Darum möchte ich dich heute daran erinnern:

Denk ab heute mehr daran, was dir in deinem Leben & Business wichtig ist!

Denk ab heute mehr daran, was du gut kannst und was du tun möchtest!

Dank ab heute mehr daran, dass es egal ist, was andere Leute über dich denken. Du weißt selbst ganz genau, ob dein TUN mit deinen Werten und Zielen übereinstimmt.

Du bist der Maßstab, an dem du dich messen solltest. Nicht die Meinung anderer, die dich vielleicht nicht mal kennen.

Wenn du dir klar über deine Werte und deine Ziele bist, dann verlierst du auch die „Angst“ vor der Meinung anderer. Und du gewinnst unglaublich viel Freiheit & Gestaltungsraum in deinem TUN!

Ich wünsche dir alles Gute auf diesem Weg!

Selbstzweifel beim Aufbau deines Online Business? 3 Impulse für mehr Selbstvertrauen!

Selbstzweifel beim Aufbau deines Online Business? 3 Impulse für mehr Selbstvertrauen!

Selbstzweifel beim Aufbau deines Online Business? 3 Impulse für mehr Selbstvertrauen!

In diesem Beitrag vergleiche ich Selbstzweifel mit einer Sucht. Es ist mir bewusst, dass nur einige Aspekte vergleichbar sind und das Ziel dieses Beitrags ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ich lasse dich an meinen Gedanken teilhaben. Ich will dich dabei unterstützen, trotz Selbstzweifel (oder bald auch mit weniger Selbstzweifel) dein erfolgreiches Online Business aufzubauen. Also tauch mit mir in meine „Realität“ und Erfahrungen ein und hinterlasse mir im Kommentar deine „Realität“ und Erfahrungen.

1. Selbstzweifel entstehen, weil wir glauben ein bestimmtes Bild erfüllen zu müssen:

Ich war gestern bei der 1. GedankenTanken Rednernacht in Wien.

Tolle Speaker, tolle Inputs. Sehr verschiedene Speaker, sehr unterschiedlicher Fokus.

Mein 1. wichtigstes Learning daraus: Es gibt nicht den perfekten Speaker, sondern jeder Speaker ist auf seine Art perfekt. Wenn ich es zulasse, dann bekomme ich von jedem Speaker einen Impuls.

Ich finde diese „Erkenntnis“ spannend, denn ich habe das Ticket gebucht, weil ich mit dem Gedanken gespielt habe, auch auf die große Bühne zu steigen. Eventuell auch Speakerin zu werden. Doch für diesen Schritt sind meine Selbstzweifel momentan noch zu groß. Hier kannst du weiterlesen, warum ich „momentan“ geschrieben habe: https://www.birgitquirchmayr.com/tu-so-als-ob-du-schon-umsetzungsstark-waerst/

Warum finde ich diese Erkenntnis spannend? Und warum sollte diese Erkenntnis für mich eigentlich nichts Neues sein?

Mein Motto lautet: #BeYouBeLive – sei du selbst und bau dein Business nach deinen Fähigkeiten, Vorlieben und Wünschen auf. Jeder von uns ist unterschiedlich und hat eine wichtige Message. Vergleich dich nicht mit anderen.

Da müsstest du dir ja auch denken: Ok Birgit, und warum war dir dann nicht klar, dass es nicht DEN perfekten Speaker gibt. Ich meine, den einen, der in einer bestimmten Art die Dinge tut.

Wie kann es sein, dass ein sehr ruhiger Vortrag mega genial war und gleichzeitig ein Vortrag, wo jemand auf der Bühne herumhüpft auch genial ist?

Wieso gehst du davon aus, dass du irgendwie etwas bestimmtes sein musst oder tun musst, damit du selbst eine erfolgreiche Speakerin oder Online Business Unternehmerin sein kannst?

Ich glaube, da geht es mir wie dir und vielen anderen auch:

Wenn man an einen erfolgreichen Speaker, Trainer, Coach denkt, dann hat man (unbewusst) ein bestimmtes Bild vor Augen.
Man hat eine Vorstellung davon, wie man sein muss, damit man erfolgreich ist.

Dieses Bild ist aufgrund von früheren Veranstaltungen, die du besucht hast, entstanden,
oder auch aus YouTube Videos oder einfach aus einer bestimmten Erwartungshaltung.

Wenn man sich selbst mit diesem subjektiven Bild vergleicht, dann kommen die ersten Selbstzweifel.

Du bist vielleicht eher ein ruhigerer Typ und du glaubst, du musst auf der Bühne tanzen, damit du die Menschen im Saal berührst oder ihnen einen wichtigen Impuls mitgibst.

Oder umgekehrt: Du liebst es zu Tanzen und glaubst, du musst auf der Bühne still stehen und „seriös“ wirken. Weil du es bis jetzt nicht anders gesehen hast.

 

Mach dir  bewusst, dass deine Selbstzweifel zum Teil deshalb da sind, weil du dir innerlich ein bestimmtes „Idealbild“ erschaffen hast. Es gibt aber nicht nur ein Idealbild.
Du mit deiner Persönlichkeit und mit deinen Fähigkeiten kannst ebenfalls eines dieser Idealbilder sein. Wenn du dranbleibst und deine Message in die Welt bringst und dich nicht durch Selbstzweifel (= ein Idealbild) davon abhalten lässt.

 

2. Was wäre, wenn wir Selbstzweifel wie eine Sucht betrachten würden?

Nehmen wir mal an du rauchst und das schon ziemlich lange. Du weißt, dass dir das Rauchen nicht gut tut und möchtest deshalb aufhören. Du kannst dir natürlich jetzt genau überlegen warum du rauchst, in welchen Situationen du rauchst und du kannst alles genau analysieren.

Kannst du mit dem Rauchen aufhören, weil du weißt warum du rauchst? Nein, es gehört ein weiterer Schritt dazu: Du musst dich bewusst dazu entscheiden, ab einem gewissen Tag NICHT mehr zu rauchen.

Ersetze jetzt das Wort Rauchen mit Selbstzweifel.

Diesen Schritt – einfach aufzuhören mit den selbstzweifelnden Gedanken – bin ich noch nicht gegangen. Ich habe Psychologie studiert und mehrere Coaching Ausbildung. Seit meiner Jugend liebe ich Bücher zum Thema Selbstverwirklichung, Motivation und Leadership. Ich bin ein Mensch, der phasenweise Selbstzweifel hat und ich bin immer auf der Suche nach Lösungen. Wahrscheinlich hast du genau so wie ich schon viel gelesen, ausprobiert und getan. Die Selbstzweifel kommen meist wieder.

Was wäre, wenn es umgekehrt wäre? Was wäre, wenn wir uns nicht so sehr mit den Ursachen der Selbstzweifel beschäftigen sollten? Was wäre, wenn wir gar keine Übungen brauchen, um mehr Selbstvertrauen zu haben?

Was würde passieren, wenn du wie beim Rauchen aufhören sagen würdest: Ab heute lass ich meine Selbstzweifel los!

Setz dich doch bewusst heute auf dein Sofa und nimm einen tiefen „Atemzug“ Selbstzweifel. Geh so richtig rein in dieses Gefühl. Und dann nimm Abschied von diesem vertrauten Gefühl und sag: Ich brauch dich jetzt nicht mehr.

Und immer wenn in den nächsten Tagen und Wochen das Bedürfnis nach Selbstzweifel hochkommt, dann sagst du zu deinen Selbstzweifeln:
„Wir haben uns bereits verabschiedet. Ich brauch dich nicht mehr.“

3. Selbstzweifel nur deshalb, weil man keine anderen Gedankengänge „geübt“ hat

Um sich zu entspannen kann man Sport machen. Man kann aber auch ein Glas Wein trinken oder eine Zigarette rauchen. Man kann einfach schlafen gehen oder in die Badewanne steigen. Man kann noch viele andere Dinge tun.

Das was du tust, um dich zu entspannen hängt wesentlich von deinen erlernten Gewohnheiten und deiner Vorstellung von „das tut man, um sich zu entspannen“, zusammen.

Das gute daran: Alles was man sich angewöhnt hat, das kann man sich auch wieder abgewöhnen. Manches einfacher, manches schwieriger. Aber es funktioniert.

Also was wäre, wenn Selbstzweifel einfach nur sehr gut eingeübte Gedankengänge sind? Das was man kennt ist einem vertraut und das macht man „einfacher“.

Als Speaker auf der Bühne zu stehen ist für die meisten von uns nicht vertraut und das löst natürlich Anspannung aus. Für alle, die sich ein Online Business aufbauen wollen: Wir haben das nicht in der Schule gelernt, diese Dinge sind neu und das löst auch Anspannung aus.

Wir stellen uns die Frage: „Können wir das? Sind wir gut genug? Was ist, wenn ich einen Fehler mache? Was werden die Leute hinter meinem Rücken sagen?“

Herzlich Willkommen – liebe Selbstzweifel, sie sind da, vielleicht auch, weil wir gewohnt sind in neuen und deshalb anstrengenden Situationen Selbstzweifel zu haben.
Bringen dir diese Selbstzweifel etwas?
Ich sag nein, denn es wird immer Menschen geben, die etwas besser können, die die Dinge anders sehen und Menschen wollen einfach über andere Menschen reden.

Was tun erfolgreiche Speaker und Unternehmerinnen?
Sie machen ihr Ding. Für ihre Zielgruppe. Für ihre Message, für ihr Warum. Sie lassen sich nicht von den eigenen Gedanken und Selbstzweifel bremsen. Vielleicht sind es Menschen, die damit gesegnet sind, dass sie Selbstzweifel gar nicht kennen. Aus meiner Erfahrung haben diese Menschen aber ebenfalls ab und zu Selbstzweifel, sie lassen sich dadurch aber einfach nicht von ihren Zielen abbringen. Sie halten sie im Zaum oder schalten sie gleich ab, wenn sie kommen.

Was wäre, wenn du dir ab jetzt eine andere Strategie, andere Gedankengänge antrainieren würdest, wenn du in eine neue Situation gehst?

Wenn du etwas Neues lernst, wie ein Business aufbauen oder Speaker werden, dann ist das mit Anstrengung verbunden. Du kannst es am Anfang noch nicht so gut, wie jemand der bereits Jahre Erfahrung hat. Du musst daher am Beginn auch aushalten, dass du eben ein Beginner bist und weiter lernst. Und du darfst nicht gleich voller Selbstzweifel erst gar nicht beginnen oder die Flinte ins Korn werfen.

Der Weg entsteht beim Gehen

Ich möchte dir folgenden Gedankengang mitgeben: Wenn beim nächsten Mal Selbstzweifel bei dir auftauchen, ob du ein Online Business aufbauen kannst oder ob du ein Speaker werden kannst, dann denk nicht sofort: „Das kann ich nicht, da bin ich nicht gut genug, etc.“.

Übe folgende Gedanken: „Der Weg entsteht beim Gehen. Wenn ich übe, wenn ich lerne und wenn ich dranbleibe, dann werde ich mein Ziel erreichen. Es geht darum, meine Wünsche wahr werden zu lassen und im Tun immer besser zu werden. Ich werde mein Ding machen und manchen Menschen wird es gefallen und manchen nicht. Das ist vollkommen ok. Fehler macht nur jemand, der auch Dinge umsetzt.“

Zusammenfassung:

  1. Wenn dich Selbstzweifel quälen, dann schau auf das Idealbild, das du in deinem Kopf hast und denk daran: Es gibt nicht nur 1 Idealbild, es gibt viele Verschiedene.
  2. Verabschiede dich bewusst von deinen Selbstzweifeln, stopp sie – wie beim Rauchen aufhören.
  3. Übe neue hilfreiche Gedankengänge, wenn es anstrengend wird, wenn du etwas Neues lernst. Selbstzweifelnde Gedanken bringen dich nicht näher zum Ziel.

Lass dich nicht stoppen, nur weil du Selbstzweifel hast. Lerne mit diesen Selbstzweifel konstruktiv umzugehen. Im Idealfall stoppe sie komplett, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass du auch mit ein paar Selbstzweifel deine Ziele erreichen kannst!

Was hilft dir dabei, wenn selbstzweifelnde Gedanken kommen?

Alles Liebe Birgit

PS: Der Weg entsteht beim Gehen!

 

Selbstzweifel beim Aufbau deines Online Business

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