Warum deine YouTube-Videos keine Aufrufe bekommen – 5 Fehler und ihre Lösungen

Warum deine YouTube-Videos keine Aufrufe bekommen – 5 Fehler und ihre Lösungen

YouTube • Sichtbarkeit • Videothemen

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Warum deine YouTube-Videos keine Aufrufe bekommen Video abspielen

Eigentlich sollten deine Videos auf YouTube mit der Zeit immer mehr Aufrufe bekommen. Wenn das nicht passiert, zeige ich dir in diesem Video die fünf Fehler, die deine Sichtbarkeit verhindern — und zu jedem Fehler bekommst du die Lösung gleich dazu.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren
"

Es geht auf YouTube nicht darum, möglichst viele zu erreichen, sondern möglichst viele von den richtigen Menschen zu erreichen.

Vielleicht kennst du das: Du machst regelmäßig Videos, gibst dir Mühe mit dem Inhalt, und trotzdem tut sich bei den Aufrufen wenig. Dann liegt es meistens gar nicht an der Qualität deiner Videos, sondern an dem, was davor passiert — an deinem Thema, deinem Titel, deiner Strategie. Genau das schauen wir uns jetzt an, fünf Fehler und ihre Lösungen, einer nach dem anderen.

Fehler 1: Dein Thema ist zu allgemein

Nehmen wir ein Video mit dem Titel „So wirst du erfolgreicher". Ja, wer soll das sehen? Welches Problem wird gelöst? Und wer soll da überhaupt erfolgreicher werden? Wenn das nicht klar ist, dann weiß auch YouTube nicht, wem es dein Video herzeigen soll.

Die Lösung: Ein Video braucht einen klaren Fokus. „3 Fehler, die Coaches daran hindern, regelmäßig Kunden zu gewinnen" — da ist ganz klar, wer angesprochen wird und welches Problem du löst.

Fehler 2: Du startest bei deinem Wissen

Du kennst dein Thema wahrscheinlich seit Jahren, also startest du beim Videothema mit Fachbegriffen, Zusammenhängen und den fortgeschrittenen Fragen. Aber deine KundInnen stehen oft noch ganz am Anfang.

Die Lösung: Starte bei der Suchfrage. Was gibt deine Kundin in Google oder in YouTube ein? Bei meinem Thema gibt niemand ein: „Wie positioniere ich mich strategisch auf YouTube?" Sondern: „Wie bekomme ich mehr Kunden über YouTube?" Das ist die Sprache, bei der du ansetzen solltest.

Fehler 3: Kein Grund zu klicken

Stell dir YouTube wie ein riesiges Regal vor. Wenn du YouTube öffnest, hast du ganz, ganz viele Möglichkeiten, auf Videos draufzuklicken, und dein Video steht da einfach irgendwo dazwischen. Deine Verpackung, die da im Regal steht, muss hervorstechen und ganz klar sagen, um was es geht.

Die Lösung: Titel und Thumbnail teilen sich die Arbeit. Der Titel liefert die Information — so wie bei diesem Video — und das Thumbnail soll neugierig machen.

Fehler 4: Zu viel in einem Video

Noch ein Input, noch eine Unterteilung, noch ein Gedanke dazu — damit verwirrst du deine Zuschauer, und du verwirrst auch YouTube.

Die Lösung: Weniger ist mehr. Ein Video, eine zentrale Frage und ein klares Ergebnis, eine klare Antwort.

Fehler 5: Du siehst jedes Video als Einzelprojekt

Diese Woche machst du dieses Thema, nächste Woche gibt es wieder einen neuen KI-Trend, also machst du dazu ein Video. So entsteht kein Bild von deinem Kanal.

Schau lieber darauf, dass du eine Kette aufbaust, eine Playlist: Ein Video führt zum nächsten. Und je mehr Videos hintereinander von deinem Kanal gesehen werden, desto klarer ist das Signal für YouTube: Da bin ich richtig, diesen Kanal kann ich mehr anzeigen.

Die bessere Frage für deine Videoplanung

Frag dich nicht nur, welches Video du als Nächstes machst. Frag dich: Welche drei bis fünf Fragen hat meine Zielgruppe rund um dieses Thema noch? Und darum herum baust du deine Videothemen auf.

Grafik: Die 5 Lösungen auf einen Blick — so werden deine YouTube-Videos gefunden

Wenn du aus diesem Beitrag eines mitnimmst, dann das: Du brauchst mehr Klarheit. Für wen machst du die Videos? Welches Problem löst du? Und was ist der nächste sinnvolle Schritt für deine ZuschauerInnen? Und denk daran: Der Weg entsteht beim Gehen, beim Tun.

Hol dir dein Workbook: Themen für deine YouTube-Videos

Wenn du da weitergehen möchtest: In meinem kostenlosen Workbook führe ich dich Schritt für Schritt durch, wie du Themen für deinen YouTube-Kanal findest — Themen, nach denen deine KundInnen wirklich suchen.

Hol dir das Workbook →

💜 Und wenn du es lieber gemeinsam angehst: Vom 14. bis 18. September läuft meine 5-Tage-YouTube-Challenge (0 €) — fünf Tage, fünf Erfolgsfaktoren für dein Expertenbusiness auf YouTube, jeden Tag ein kleiner Schritt.

Videos schneiden mit KI: So bearbeite ich meine Videos in Descript

Videos schneiden mit KI: So bearbeite ich meine Videos in Descript

Descript • Videoschnitt • KI

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Videos schneiden mit KI in Descript Video abspielen

Ich nehme dich in diesem Video komplett live mit in Descript — und zeige dir, wie ich ein Video schneide, ohne je eine Timeline anzugreifen. Du siehst Schritt für Schritt, wie ich aufnehme, im Transkript lösche und die KI den Feinschliff machen lasse. Am Ende bearbeite ich sogar noch ein längeres Video mit, damit du den ganzen Weg siehst.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren

Du kannst dein Video super einfach bearbeiten — ohne jemals eine Timeline anzugreifen.

Vielleicht nutzt du YouTube noch nicht, weil du glaubst, dass Videobearbeitung schwer ist. Weil du denkst, du musst in einem Programm an irgendeiner Timeline herumschnippeln und alles genau anpassen. Ich nehme dich heute mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie ich meine Videos mit einer ganz einfachen Texteingabe bearbeite — in Descript, meinem bevorzugten Programm zum Aufnehmen und Schneiden.

1. Aufnehmen

Du klickst auf „Record" und sprichst direkt in die Kamera. Fällt dir gerade nichts ein, bleibst du einfach in deiner Position und schaust weiter in die Kamera.

2. Im Text schneiden

Descript transkribiert dein Video automatisch. Du löschst im Transkript, was raus soll — und das Video schneidet sich mit. Keine Timeline nötig.

3. KI-Feinschliff

Ein Prompt entfernt Pausen und Stille, setzt Zoom-Schnitte und erhöht das Tempo. Den Feinschliff machst du dann nur noch drüber.

Warum sich Videos schneiden so schwer anfühlt

Ich verstehe das gut. Bei vielen bleibt der Kanal leer, weil schon der Gedanke an die Bearbeitung überfordert. Man stellt sich vor, dass man an Spuren herumschiebt, Übergänge setzt, alles perfekt macht.

Genau da will ich dir die Angst nehmen. Denn so mache ich es gar nicht mehr. Ich schiebe nichts in einer Timeline hin und her — ich lösche einfach Text. Und genau das zeige ich dir im Video komplett live, damit du siehst, wie einfach das wirklich ist.

Videos schneiden per Text — der Text ist die Timeline

Der Ablauf ist immer gleich. Ich gehe in Descript auf „Record" und nehme mich mit der Kamera auf. Danach transkribiert Descript das Video automatisch. Je nach Internetverbindung dauert das einen Moment — Zeit für ein Schlückchen Kaffee.

Und jetzt kommt das Besondere: Ich habe das ganze Video als Transkript vor mir und kann es lesen. Wenn ich etwas doppelt gesagt habe, sehe ich das sofort. Ich markiere die Stelle, lösche sie — und sie ist auch im Video weg. Ich bearbeite also nicht unten in der Timeline, sondern indem ich einfach Text weglösche.

Der KI-Prompt, der die Nacharbeit übernimmt

Nach dem Löschen sind oft noch stille Stellen drin. Das ist so gewollt: Beim Aufnehmen empfehle ich dir, einfach nichts zu sagen und in deiner Position zu bleiben, wenn du gerade nicht weißt, wie es weitergeht. Dann ist die Nachbearbeitung nämlich super einfach.

Denn genau für diese Stellen habe ich einen Prompt vorbereitet. Ich gebe ihn in die KI von Descript ein, klicke auf „Submit" — und die KI entfernt alle Pausen und die Stille, fügt Zoom-Schnitte hinzu und erhöht die Abspielgeschwindigkeit. Ich habe nämlich manchmal die Tendenz, ein bisschen langsam zu erklären. Selbst eine übrig gebliebene Wiederholung erkennt die KI, wenn ich sie mit einem zweiten Prompt darum bitte.

Ehrlich gesagt: Wenn du das Tempo höher drehst, klingt der Ton manchmal nicht ganz ideal. Darauf darfst du beim Feinschliff ein Ohr haben. Aber der Einstieg wird dadurch dynamischer und interessanter — und der Aufwand bleibt winzig.

Mein Tipp: Lass die Stille einfach stehen

Wenn dir beim Aufnehmen nichts einfällt, sag nichts — bleib in deiner Position und schau weiter in die Kamera. Kein „ähm", kein Neuanfang. So kannst du die Stelle danach im Text mit einem Klick löschen, und dein Prompt räumt den Rest weg. Aus einem Denkloch wird so ein sauberer Schnitt.

Was Descript sonst noch kann

Descript ist mehr als Schneiden per Text. Du kannst ein voraufgenommenes Video hochladen oder direkt aufnehmen — mit Kamera, nur Bildschirm, nur Audio oder als Interview. Es gibt einen Teleprompter, mit dem du ablesen kannst. Und das Schöne: Selbst wenn du abliest, kann Descript im Nachhinein deine Augen so anpassen, dass du direkt in die Kamera schaust. Wer lieber händisch arbeitet, kann natürlich auch alles selbst feinjustieren.

Was ich besonders spannend finde: Du musst gar nicht in Descript bleiben. Du kannst Descript mit deiner KI verbinden — mit ChatGPT oder Claude — und darüber dein Video schneiden lassen oder dir das Transkript holen und daraus zum Beispiel Social-Media-Posts machen. Aus einer Aufnahme wird so nach und nach dein ganzer Content.

Und denk dran: Das hier war ein Video, in dem ich am Laptop verschiedene Programme zeige. Wenn du einfach direkt in die Kamera sprichst, ist es noch viel, viel einfacher.

Aus einem Video dein ganzer Content

Genau dafür habe ich den Content Multiplier gebaut: Du nimmst ein Video auf — und daraus wird dein Blogbeitrag, deine Social-Media-Posts und mehr, ohne dass du alles einzeln neu machen musst. Wenn du deinen Content vervielfachen willst, schau's dir an.

Zum Content Multiplier →

Du willst das ganze System — vom Aufnehmen bis zum fertig verteilten Video? Setz dich auf die Warteliste zum YouTube Business System.

YouTube für Coaches: Warum du keinen großen Kanal brauchst

YouTube für Coaches: Warum du keinen großen Kanal brauchst

YouTube • Sichtbarkeit • Kundengewinnung

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Denkst du YouTube falsch? Video abspielen

In diesem kurzen Video zeig ich dir, warum sich YouTube für so viele schwer anfühlt — und wie ein einziger Gedankenshift alles leichter macht. Du brauchst keinen Riesenkanal. Du brauchst die richtigen Menschen.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren

Dein Ziel ist nicht, möglichst viele Abos und Views zu haben — sondern die richtigen Leute zu erreichen.

Vielleicht schiebst du deinen YouTube-Kanal vor dir her. Oder du hast ihn gestartet und bist wieder eingeschlafen. Meine Vermutung: Du denkst YouTube falsch. Die meisten glauben, es braucht einen Kanal mit tausenden Abonnenten und Videos mit tausenden Aufrufen, damit YouTube funktioniert. Und genau das stimmt nicht.

Zwei Geschäftsmodelle auf YouTube — und nur eines passt zu dir

Auf YouTube gibt es (mindestens) zwei ganz unterschiedliche Wege. Der erste ist, YouTuberIn zu sein: Du machst Videos und willst möglichst viele Menschen erreichen, weil du dich über Werbeanzeigen monetarisierst. Je mehr Aufrufe, desto mehr bekommst du von YouTube bezahlt. Das ist das klassische YouTuber-Geschäftsmodell.

Der zweite Weg ist der, der zu dir passt, wenn du selbstständig bist: Du willst über YouTube sichtbar werden, Vertrauen aufbauen und Kunden gewinnen. Du findest mit den richtigen Themen die richtigen Leute — und ein Teil von ihnen kauft dann dein Angebot, dein Coaching, deine Beratung, deinen Online-Kurs, deinen Mitgliederbereich. Das ist ein völlig anderes Modell. Du brauchst viel, viel weniger Menschen, um wahrscheinlich das Gleiche zu verdienen.

Warum wenige die Richtigen genügen

Dein Ziel ist es nicht, möglichst viele Abos und möglichst viele Views zu sammeln. Dein Ziel ist es, die richtigen Leute zu erreichen — und sie so zu begleiten, dass ein Teil von ihnen gern zu deinen Kunden wird. Wenn du diesen Shift im Blickwinkel machst, fällt es dir auch viel leichter, deinen Kanal zu starten oder zu reaktivieren.

Denn dann kommt es nicht mehr darauf an, dass du viele Abos oder viele Views hast. Es kommt darauf an, dass du die richtigen Leute anziehst und dir nach und nach eine Themenbibliothek aufbaust, die genau das für dich übernimmt.

Der Gedankenshift in einem Satz

Nicht Reichweite ist dein Ziel, sondern Relevanz. Frag dich bei jedem Video nicht „Wie bekomme ich viele Aufrufe?", sondern „Welche Frage meiner Wunschkundin beantworte ich hier?". Genau diese Videos ziehen über Jahre die richtigen Menschen an.

Und wie ich am Ende des Videos sage: Dein Weg entsteht beim Gehen. Du musst nicht alles vorher im Kopf durchdenken. Du darfst den ersten Schritt machen — und der nächste zeigt sich dann von selbst.

Du willst YouTube endlich für dich nutzen?

Wenn du dabei Unterstützung magst: Auf meiner Seite Zusammenarbeit findest du alle Wege, wie wir gemeinsam an deinem Kanal, deinen Videos und deinem Kundengewinnungsprozess arbeiten können – von A bis Z begleitet oder gezielt dort, wo du gerade stehst.

So können wir zusammenarbeiten →

Lieber intensiv und persönlich? In der 1:1-Begleitung schauen wir nur wir zwei auf deinen Kanal — Aufbau, Themen, Kundengewinnung, Schritt für Schritt.

Frei vor der Kamera sprechen: meine 3 Schritte

Frei vor der Kamera sprechen: meine 3 Schritte

Kamera • Frei sprechen • Selbstvertrauen

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Frei vor der Kamera sprechen – meine 3 Schritte Video abspielen

Frei vor der Kamera sprechen — was brauchst du dafür wirklich? In diesem Video zeige ich dir meine drei Schritte, mit denen du es endlich schaffst, locker in die Kamera zu sprechen. Ganz ohne Skript und ohne Teleprompter.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren

Du hast alles, was du brauchst. Du musst einfach drauf vertrauen, dass du's kannst.

Vielleicht kennst du das: Die Kamera läuft — und auf einmal ist der Kopf leer, die Sätze werden holprig, und du greifst zum Skript. Ich zeig dir, wie du da rauskommst. Nicht mit einem Teleprompter, sondern mit drei Schritten, die bei mir wirklich funktionieren. Und ich hab auch dieses Video genau so aufgenommen.

Gedanken ordnen

Bevor die Kamera läuft, bringst du deine Gedanken in eine Reihenfolge — am liebsten unterwegs eingesprochen.

Mit Pausen aufnehmen

Du nimmst in einem Stück auf, machst aber Pausen, wenn du überlegst — und schneidest sie später einfach raus.

Dir's zutrauen

Der wichtigste Schritt: dran glauben, dass du frei sprechen kannst. Denn das kannst du.

Schritt 1: Ordne zuerst deine Gedanken

Der erste Schritt passiert, bevor die Kamera überhaupt läuft: Du ordnest deine Gedanken. Die Art, wie ich das mache, ist ganz einfach. Wenn ich spazieren gehe oder unterwegs bin, nehme ich mein Handy, öffne die Sprachnachrichten-App und spreche meine Gedanken ein. Ich sage zum Beispiel: „Ich möchte ein neues Video zum Thema XY machen" — und dann rede ich einfach drauf los.

Mein Motto ist ja: Der Weg entsteht beim Gehen. Und die Gedanken fließen auch beim Reden — es kommt immer noch etwas dazu. Danach nutze ich die KI, um aus meinen Gedanken Stichworte und ein Konzept zu bauen: drei bis fünf Hauptpunkte, über die ich sprechen möchte. Du kannst das genauso gut schriftlich machen und dir einfach die wichtigsten Punkte herausholen. So ist dein Thema in deinem Kopf schon vorstrukturiert, bevor du dich vor die Kamera setzt.

Wenn du dabei eine Anleitung an der Hand haben möchtest: In meinem kostenlosen Frei-Sprech-Kompass gehe ich diese Schritte mit dir der Reihe nach durch.

Vom 14. bis 18. September: die YouTube Challenge — 5 Tage, 5 Erfolgsfaktoren für dein erfolgreiches Expertenbusiness, dein Platz um 0 €. Hier machst du mit →

Schritt 2: Nimm in einem Stück auf — aber mit Pausen

Der zweite Schritt nimmt dir enorm viel Druck: Du musst nicht alles in einem perfekten Rutsch durchsprechen. Schon in einem Stück — aber mit Pausen dazwischen. So habe ich auch dieses Video aufgenommen. Ich hab mir vorher meine Gedanken gemacht, und wenn mir dann etwas nicht sofort einfällt, mache ich einfach eine Pause.

Diese Pausen schneide ich hinterher raus. Das geht heute sehr einfach mit verschiedenen Softwarelösungen. Meine liebste ist Descript — da kannst du das Ganze wie in ChatGPT oder Claude prompten. Du musst gar keine Timeline mehr anfassen, sondern schreibst einfach rein: „Entferne mir die Stille." So klingt dein Video am Ende flüssig, obwohl du beim Aufnehmen Zeit zum Nachdenken hattest.

Der Trick liegt in der Pause selbst

Entscheidend ist, wie du dich in der Pause verhältst: Bleib genau in deiner Position sitzen, so wie du bist. Schau weiter in die Kamera und überleg in Ruhe, was du als Nächstes sagen willst. Oder wirf einen kurzen Blick auf deine Stichworte und leg sie wieder weg. Weil du in Position bleibst, wirken die geschnittenen Stellen später völlig nahtlos — und genau dadurch kannst du frei in die Kamera sprechen.

Schritt 3: Trau es dir zu

Der dritte Schritt ist der allerwichtigste: dass du's dir zutraust. Denn alles, was wir glauben, dass wir es können, können wir auch — und lernen wir auch. Es wird natürlich besser, je öfter du es machst. Aber der wichtigste Schritt ist, dass du selbst dran glaubst, dass du es kannst.

Und wenn du Beraterin, Coach oder Soloselbstständige bist, dann weiß ich, dass du das kannst. Sonst wärst du gar nicht in dieser Position. Du kannst mit anderen Menschen sprechen, du kannst ihnen etwas erklären — sonst würde dein Geschäftsmodell ja nicht funktionieren. Die Blockade sitzt nur in deinem Kopf: dieses „Ich kann nicht frei vor der Kamera sprechen, ich brauche ein Skript, einen Teleprompter, das noch und das noch." Nein, brauchst du nicht. Du hast alles, was du brauchst. Du musst einfach drauf vertrauen, dass du's kannst. Dieser Weg entsteht im Tun — und dein Selbstvertrauen wächst mit jedem Mal.

Hol dir den Frei-Sprech-Kompass

Wenn du diese Schritte in Ruhe für dich durchgehen willst: Mein kostenloses Arbeitsheft nimmt dich an die Hand, damit du beim nächsten Mal freier, klarer und natürlicher vor der Kamera sprichst — auch ohne perfektes Skript.

Zum Frei-Sprech-Kompass →

Und wenn du beim Dranbleiben Begleitung möchtest: Auf meiner Seite Zusammenarbeit siehst du alle Wege – oder du schaust dir gleich meine persönliche 1:1-Begleitung an.

Starte unperfekt: Warum dein YouTube-Video nicht perfekt sein muss

Starte unperfekt: Warum dein YouTube-Video nicht perfekt sein muss

YouTube • Perfektionismus • Einfach starten

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Starte unperfekt Video abspielen

Mikro leer, Handy zickt, Webcam nicht gut genug — und trotzdem ist dieses Video entstanden. Ich zeige dir an meinem eigenen Beispiel, warum unperfekt starten der Weg ist, auf dem Videos wirklich rauskommen.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren

Wie mühsam wir es uns machen, weil wir glauben, dass wir einem bestimmten Bild entsprechen müssen.

Aus dem Video

Kennst du das? Du willst ein Video aufnehmen — und dann ist das Mikro leer, das Handy zickt und die Webcam ist dir nicht gut genug. Genau das ist mir vor diesem Video passiert. In diesem Beitrag erzähle ich dir, warum ich es trotzdem aufgenommen habe, warum deine Zielgruppe gar keine perfekten Videos braucht — und wie mein einfacher One-Take-Workflow aussieht.

Warum Perfektionismus dich vom Videomachen abhält

Ich wollte mich gerade auf ein Video vorbereiten. Dann bin ich draufgekommen: Mikro nicht geladen. Gut, Mikro laden. Dann wollte ich mit dem Handy aufnehmen — hat im ersten Anlauf nicht geklappt. Blieb noch die Webcam, aber die Qualität hätte meinen Ansprüchen wieder nicht genügt.

Du merkst schon, wo das hinführt.

Wenn ich in dem Moment nicht gesagt hätte: „Wurscht, ich mach das jetzt" — dann wäre wieder kein Video rausgekommen. Und genau das ist die Message, die ich dir mitgeben möchte: Starte, bevor du dich bereit fühlst. Und zwar unperfekt.

Die Auflösung übrigens: Das Handy hat dann doch funktioniert. So viel zum Drama vorher.

Die Falle mit den „perfekten" YouTube-Regeln

Ich habe in meinem Kopf — und vielleicht geht es dir genauso — die Vorstellung, dass ein YouTube-Video auf eine bestimmte Art sein muss. Perfekter Hintergrund, perfekte Kamera, perfekter Ton, perfektes alles. Und weil ich anderen zeige, wie YouTube geht, muss es bei mir ja erst recht perfekt sein.

Und dann stehst du da und denkst dir: Jetzt kann ich das Video nicht machen, weil es eben nicht perfekt ist.

Aber was ist schon perfekt?

Da stehen wir uns einfach oft selbst im Weg. Kann ich das? Darf ich das? Ist das gut genug? Ich bin da selbst das beste Beispiel — und ich glaube, genau deshalb kann ich meine KundInnen so gut betreuen. Weil ich weiß, wie mühsam es ist. Oder nein: wie mühsam wir es uns machen, weil wir glauben, dass wir einem bestimmten Bild entsprechen müssen.

Deine Zielgruppe braucht keine Influencer-Videos

Ich spreche gezielt Frauen und Männer über fünfzig an, ohne technische Höchstansprüche. Menschen, die sagen: Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben — weil ich ein Coaching, eine Beratung oder einen Onlinekurs anbiete. Oder einfach, weil sie einen eigenen YouTube-Kanal haben möchten.

Das sind keine Leute, die Influencer werden wollen und hunderttausende Abonnenten brauchen. Cool schaut so eine Zahl schon aus, keine Frage. Aber es geht auch anders: mit nach außen unspektakulären Zahlen Kunden gewinnen. Denn das funktioniert.

Mein One-Take-Workflow: Aufnehmen ohne Skript und Teleprompter

Für dieses Video habe ich mir nichts vorbereitet. Ich mache mein klassisches One Take — und mein Videoprozess ist bewusst einfach gehalten.

So sieht mein One-Take-Workflow aus

Ich nehme mich selbst in Descript auf und spreche direkt zur Kamera. Ich lasse alles drin, wie es ist. Das Einzige danach: eine kurze schriftliche Anweisung an Descript, dass es mir die Pausen und ganz mühsame Stellen rausschneidet. Dann geht es schon weiter ins Hochladen. Kein perfektes Skript vorher, kein Teleprompter.

Dieses „Trau dich, einfach so, wie du bist, zur Kamera zu sprechen" — das ist der Kern. Vom Teleprompter ablesen können mittlerweile viele gut. Auch viele nicht echte Personen übrigens, sogenannte KI-Avatare.

Aber ich glaube: Um als Coach, BeraterIn oder ExpertIn wirklich bei anderen anzudocken, braucht es genau das Echte. Das Unperfekte. Dich.

Und dann sprichst du einfach einmal in der Woche oder einmal im Monat zur Kamera, hast deinen YouTube-Kanal, so wie du ihn dir immer schon gewünscht hast — und gewinnst Kunden über diesen Kanal.

Denk daran: Dein Weg entsteht beim Gehen. Beim Tun.

Lass uns deinen leichten Video-Workflow einrichten

Wenn du dir das auch wünschst — einmal in der Woche oder einmal im Monat einfach zur Kamera sprechen, ohne Perfektionsdruck: Genau dabei begleite ich dich. Wir richten deinen Workflow gemeinsam so ein, dass du es dir leicht machst — und über deinen Kanal Kunden gewinnst.

Lass uns sprechen →

Noch nicht so weit? Dann hol dir mein kostenloses Workbook „YouTube-Themen, die für deine Zielgruppe funktionieren" — Themen finden statt raten.

Vom 14. bis 18. September: die YouTube Challenge — 5 Tage, 5 Erfolgsfaktoren für dein erfolgreiches Expertenbusiness, dein Platz um 0 €. Hier machst du mit →

Wie ich KI für YouTube nutze

Wie ich KI für YouTube nutze

YouTube • KI • Workflow

Das Video zum Blogbeitrag

Vorschaubild zum YouTube-Video: Wie ich KI für meinen YouTube-Kanal nutze Video abspielen

Du musst kein Technikprofi sein, um KI für deinen YouTube-Kanal zu nutzen. In diesem Video zeige ich dir, wie ich KI ganz konkret für meinen Kanal einsetze – nicht als Tool-Show, sondern als echte Unterstützung für Strategie, Workflow und Umsetzung.

Abonniere meinen Kanal,
damit du keinen Input verpasst!
Auf YouTube abonnieren

Dein Weg entsteht beim Gehen.

Birgit Quirchmayr

Du musst kein Technikprofi sein, um KI für deinen YouTube-Kanal zu nutzen. Das ist die wichtigste Botschaft gleich vorweg – weil genau dieser Glaubenssatz so viele Coaches, Trainer und Beraterinnen ausbremst: „Ich bin mit dem Ganzen nicht aufgewachsen, ich kann das nicht."

Ich kann das auch nicht. Ich bin keine KI-Fachfrau und keine Programmiererin. Ich bin eine Do-it-yourself-Frau, die gerne Dinge ausprobiert. Und genau aus dieser Haltung heraus ist rund um meinen YouTube-Kanal in den letzten Monaten erstaunlich viel entstanden. Ich zeig dir hier, wofür ich KI konkret einsetze – und wie du dasselbe für dich nutzen kannst.

Pragmatisch statt perfekt: die Grundhaltung

Bevor wir zu den Tools kommen, ein Gedanke, der für mich alles trägt: Mein Motto ist „Dein Weg entsteht beim Gehen". Das klingt nach einem hübschen Spruch, ist aber sehr praktisch gemeint.

Dieser Beitrag zum Beispiel ist aus einem Live entstanden, das ich am Vortag spontan beschlossen habe. Termin gesetzt, an die Newsletter-Liste geschrieben „Heute gehe ich live" – und damit war das Commitment groß genug. Nicht alles hat funktioniert. Die Kommentare ließen sich live nicht einblenden, die Präsentation war ein bisschen verschoben. Aber wenn ich nie beginne, kann ich nie dazulernen.

Die größte Blockade ist selten die Technik. Es ist der Satz „Ich kann das nicht". Die Einstellung „Ich probier's mal und schau, wohin's mich führt" bringt dich weiter als jedes perfekte Setup.

Die drei Säulen: Wofür KI beim YouTube-Kanal hilft

Ich nutze KI in drei Bereichen rund um meinen Kanal. Die Aufteilung hilft, weil sie zeigt: KI ist nicht ein Werkzeug für eine Aufgabe, sondern eine Begleitung über den ganzen Prozess.

Der Kanal selbst

Thumbnails, Titel, Ideen und strategische Ausrichtung: KI hilft mir, den Kanal klarer und sichtbarer aufzubauen.

Der Video-Workflow

Von der Idee über Struktur, Skript und Aufnahme bis zur Nachbearbeitung: KI macht den Prozess leichter.

Vom Zuschauer zum Kunden

Für mich geht es nicht darum, YouTuberin zu werden, sondern Vertrauen, Leads und Kundinnen aufzubauen.

Säule 1: Der Kanal selbst – das Optische und das Strategische

Hier geht es um alles, was den Kanal nach außen ausmacht und auffindbar macht:

  • Thumbnails: Ich habe mir in ChatGPT einen eigenen GPT gebaut, gefüttert mit meinem Branding. Da gebe ich eine Vorlage rein und bekomme ein Thumbnail im eigenen Look.
  • Titel und Ideen: Mein meistgenutzter GPT im Club ist der Titel- und Ideengenerator. Ausgangspunkt ist mein Fachwissen, und die KI schaut: Nach welchen Suchbegriffen suchen die Menschen?

Für Bilder empfehle ich ChatGPT. Für strukturierte Text- und Strategiearbeit arbeite ich sehr gerne mit Claude.

Säule 2: Der Video-Workflow – von der Idee bis zum fertigen Video

Das ist das Herzstück. Genau dafür habe ich überhaupt den YouTube Business Club gegründet: Ich wollte regelmäßiger meinen Kanal bespielen, war aber blockiert. Also habe ich mir Menschen geholt, die diesen Weg mit mir gehen – und einen KI-gestützten Workflow gebaut, der die Ideenfindung, die Klarheit und die Umsetzung einfacher macht.

Ein paar konkrete Werkzeuge, die dabei entstanden sind:

  • Ein Strategie- und Videoproduktionsassistent, der dich durch den ganzen Prozess führt.
  • Ein Videoboard, in das du deine Ideen einträgst und das die einzelnen Schritte abbildet: Idee, Titel, Thumbnail, erste Minute, Skript, Aufnahme, Nachbearbeitung, Upload.
  • Ein Teleprompter fürs Handy und für den Computer.
  • Ein kleines Tool, das Stille automatisch herausschneidet – für alle, die einfach zum Handy sprechen und nur die Pausen entfernen wollen.

Diese Tools sind bewusst klein und pragmatisch. Mir geht es immer um dasselbe: Wie kann ich es mir einfacher machen?

Für die eigentliche Aufnahme und Bearbeitung arbeite ich mit Descript. Da nehme ich auf, spreche zur Kamera, lese vom Teleprompter ab – und die Augenkorrektur im Nachgang sorgt dafür, dass ich trotzdem direkt in die Kamera schaue.

Säule 3: Vom Zuschauer zum Kunden

Das ist die Säule, an der ich gerade am meisten baue – und die für Coaches und Berater die entscheidende ist. Mein Ziel ist nicht, YouTuberIn zu werden und über Werbeeinnahmen zu leben. Mein Ziel ist: aus Zuschauern Kunden machen.

Dabei geht es um Sichtbarkeit, Auffindbarkeit, Vertrauen, Leads und Kundinnen. Konkret: Wie bekomme ich aus einem Video tatsächlich Anfragen? Wie kommen Menschen auf meine E-Mail-Liste, sodass ich ihnen ein Angebot machen kann, wenn Interesse da ist?

Pragmatisch statt perfekt

Du brauchst keine 20 Tools und keinen Masterplan. Starte mit kleinen Schritten, teste, was dir wirklich Zeit spart und dich leichter sichtbar macht – und bleib in Bewegung.

Der nächste Schritt: aus einem Video mehrere Inhalte machen

Ein Thema, das früher sehr aufwendig war und durch KI deutlich leichter wird: aus einem einzigen Video mehrere Inhalte ziehen – Kurzvideos, Social-Media-Posts, einen Blogbeitrag. Genau dieser Beitrag hier ist ein Beispiel dafür: Er ist aus dem Transkript eines Live entstanden.

Dieses Recycling lässt sich Schritt für Schritt automatisieren. Wichtig ist nur die Reihenfolge: erst ein paar Mal von Hand durchspielen, bis die Vorlagen sitzen – dann automatisieren. Sonst automatisierst du Unsauberes.

Wie du selbst anfängst

  1. Wirf den Glaubenssatz weg, dass du Technikprofi sein musst.
  2. Sprich mit einem Tool. Probier ChatGPT oder Claude. Frag es einfach, ob es dir bei deiner Aufgabe helfen kann.
  3. Setz dir einen festen Termin. Bei mir funktioniert nichts so gut wie ein Tag und eine Uhrzeit, zu der ich mich selbst verpflichte.

Häufige Fragen

Muss ich programmieren können, um KI für YouTube zu nutzen?
Nein. Ich kann es auch nicht. Du beschreibst der KI in normaler Sprache, was du brauchst – und arbeitest dich Stück für Stück voran.

Welche KI-Tools eignen sich für YouTube?
Für Bilder und Thumbnails ChatGPT, für strukturierte Text- und Strategiearbeit Claude, für Aufnahme und Schnitt Descript.

Kann ich mit KI wirklich Zeit sparen?
Ja – vor allem bei Ideenfindung, Titeln, Schnitt und beim Aufbereiten eines Videos zu mehreren Inhalten.

Du willst diesen Weg nicht allein gehen?

Wenn du diesen Weg nicht allein gehen willst: In meinen Begleitungen zeige ich dir genau diese Werkzeuge und Workflows – die KI-Assistenten, das Videoboard, den Teleprompter, den Stille-Schneider, Workshops, Tools und Live-Termine.

Auf meiner Seite Zusammenarbeit siehst du, welcher Weg zu dir passt.

So können wir zusammenarbeiten →