Erinnere dich wieder an deine Umsetzungsstärke!

Erinnere dich wieder an deine Umsetzungsstärke!

Erinnere dich wieder an deine Umsetzungsstärke!

Jetzt denkst du dir vielleicht: Was soll das bedeuten? Erinnere dich WIEDER an deine Umsetzungsstärke? War ich schon mal umsetzungsstark?  – Was soll das?

Hast du deine Umsetzungsstärke verloren?

Ich weiß, so einfach ist es nicht, denn vielleicht hast du deine Umsetzungsstärke im Laufe des Erwachsenwerdens verloren oder sie wurde abgeschwächt.

Lass mich mal ein bißchen ausholen, um zu verdeutlichen was ich meine:

Als ich so ungefähr 8 Jahre alt war, da dachte ich: Ich kann alles erreichen, was ich machen will. Ich brauche mich nur anstrengen und dann schaff ich das.

Ich wollte z.B. unbedingt auf das Gymnasium und studieren, obwohl ich in unserer Familie die Erste war und es nicht üblich war.

Auf die Meinung meiner Eltern, dass das doch sehr schwierig sei und ich auch keine Unterstützung hätte, sagte ich:

„Wenn ich es will, dann schaff ich das auch.“

Diese Einstellung kann man als überheblich einstufen oder als umsetzungsstark. Damals war das für mich eine normale Einstellung – ohne Wertung.

Doch durch Schule, die Freunde, die Familie …. alle haben Einfluss darauf, ob du dich als umsetzungsstark und überzeugt von dir erlebst oder ob du dich als überheblich, Zeigefinger hoch: „du kannst nicht alles haben“, „du wirst schon sehen, so klappt das nicht“, erlebst.

Mit der Zeit wurde meine Einstellung: „Ich kann es schaffen, wenn ich mich anstrenge“ nicht mehr selbstverständlich. Ich habe auf meinem weiteren Weg ein Stück meines Selbstvertrauens und meiner Überzeugung der Umsetzungsstärke verloren.

Du bist nicht allein

Ich bin sicher kein Einzelfall. Ich glaube, dass viele als Kind ein gesundes Selbstvertrauen hatten und durch unbedachte oder abwertende Kommentare und Erlebnisse, dieses alte ureigene Selbstvertrauen und den Glauben an die eigene Kraft und Umsetzungsstärke mit dem Älter werden verloren gegangen ist.

Und genau darum schreibe ich auch diesen Artikel.

Erinnere dich wieder an deine Umsetzungsstärke mit diesen 3 Methoden!

Ich möchte dich dazu ermuntern, dich an deine alte Umsetzungskraft wieder zu erinnern.

1. Krame Momente aus deiner Kindheit & Teenagerzeit wieder hervor

Schau mit dem Blick darauf: Wie habe ich damals auf meine Ziele & Wünsche geschaut?

[ctt title=“Wahrscheinlich warst du als Kind oder Teenager davon überzeugt, wenn du ein Ziel erreichen willst, dass du es schaffen kannst, oder? “ tweet=“Wahrscheinlich warst du als Kind oder Teenager davon überzeugt, wenn du ein Ziel erreichen willst, dass du es schaffen kannst, oder? “ coverup=“Gu7U_“]

Geh nochmals zurück in deine Kindheit & Teenagerzeit – kannst du dich an das Gefühl, wie du die Welt damals gesehen hast, erinnern? Ja, war gut, oder?

2. Schau mal zurück auf das alles, was du bis heute erreicht und erschaffen hast.

Was sind deine „Meilensteine“ in deinem Leben? Auf was bist du stolz? Und wie hast du es geschafft, diese Meilensteine zu erreichen? Mit der Beantwortung dieser Frage findest du deine Umsetzungsstärke. Schreib dir genau auf, was dir in diesen Situationen geholfen hat, dein Ziel zu erreichen.

3. Welche Hobbies hast du „erlernt“?

Was hast du dir selbst gelernt oder was wolltest du als Kind, Teenager oder Erwachsener erlernen? War es Tennis spielen, ein Instrument lernen oder vielleicht Snow Boarden? Wie hast du es geschafft, immer wieder zu üben und immer wieder dranzubleiben?
Auch dieses Antworten helfen dir dabei, dich an deine Umsetzungsstärke zu erinnern.

Mittlerweile ist bei mir dieses Gefühl der Umsetzungsstärke wieder komplett da. Ich spüre es selbst wieder sehr genau, dass ich fest davon überzeugt davon bin, wenn ich es wirklich will, dann finde ich auch einen Weg es umzusetzen.

Wie schaut es bei dir aus? Hast du deine Umsetzungsstärke auch wieder gefunden oder noch besser, nie verloren?

Meine Erfahrungen und mein Wissen, wie du wieder deine Umsetzungsstärke findest, möchte ich an dich weitergeben.

Denn in meinem Business dreht sich alles um das Thema:

Wie kannst du dein Leben nach deinen Vorstellungen führen und dich dabei gut fühlen?

Das Thema Umsetzungsstark ist mir ein großes Anliegen.

Und ich meine jetzt nicht: Wie du in 6 Wochen 30.000 Euro verdienen kannst.

Sondern ich meine, wie du dir ein Leben und ein Business aufbaust, dass dir gut tut, dass dir Spaß macht und wo du dich damit wohl fühlst.

Wie du an deinen Zielen dranbleibst und wie du dich immer wieder selbst motivierst, das lernt man leider nicht in der Schule oder auf der Uni.

Alles Liebe Birgit

PS: Mit Selbstvertrauen & Umsetzungsstärke macht das (Business) Leben mehr Spaß!

Selbstwert und Zielerreichung – dein Dreamteam!

Selbstwert und Zielerreichung – dein Dreamteam!

Bist du es dir selbst wert, dass du deine Ziele erreichst? Na klar, wirst du jetzt sagen! Wieso sollte ich das nicht sein? Was soll der Selbstwert mit der Zielerreichung zu tun haben?

Aber: Horch nochmal genau hin, spür nochmals nach: „BIST DU ES DIR WIRKLICH SELBST WERT?“

Ich bin ein sehr zielorientierter und auch leistungsorientierter Mensch. Ich will Dinge bewegen, ich will etwas erreichen, ich will meine Ziele umsetzen. Bei beruflichen Zielen gelingt mir das meist sehr gut. Bei manchen privaten Zielen schaff ich es einfach nicht, dass ich mir meinen Wunsch wirklich erfülle.

Und es hängt nicht mit der richtigen Zieldefinition zusammen. Es hängt auch nicht damit zusammen, dass ich es vielleicht gar nicht richtig will. Und es hängt sicher nicht damit zusammen, dass ich nicht die richtigen Tools und To do Listen verwende 😉

Ich denke, dass es mit folgendem zusammenhängt – meinem Selbstwert:

Ich hatte in den letzten Tagen während eines wunderschönen Spaziergangs ein AHA Erlebnis. Während ich so die Wiesen entlang schlenderte, kam plötzlich ein neuer Gedanke in mein Bewusstsein.

„Was ist eigentlich, wenn ich mir selbst die Zielerreichung nicht gönne?
Könnte das nicht auch ein Grund sein, warum ich manche Ziele so schwer erreiche?“

Das liebe Selbstwertgefühl….

Für mich ist ab diesem Augenblick ein ganzer Kronleuchter aufgegangen. Plötzlich war für mich alles glasklar.
Eh klar, warum es mir manchmal schwer fällt, sportliche oder figurtechnische Ziele konsequent zu verfolgen.

Hast du dir schon mal die Frage gestellt:

Hast du es tatsächlich verdient, erfolgreich zu sein? Dein Ding zu machen? Dir deine Wünsche zu erfüllen?

Bist du das wirklich wert, dass du auf dich schauen darfst? Gönnst du es dir überhaupt, dass du fit und schlank bist?

Oder grummelt da tief in dir drinnen ein kleiner Dämon, der zu dir sagt:

„Du bist es nicht wert. Das schaffst du eh nicht. Das hast du wirklich nicht verdient. Was soll das, du kannst dir doch nicht so ein großes Stück vom Glück nehmen.“

Als mir dieser Gedanke – Bin ich es wert, dass ich erfolgreich bin? – diese Woche durch den Kopf geschossen ist (im wahrsten Sinne des Wortes) habe ich sofort gespürt, dass sich tief in mir etwas bewegt. Ich bin auf eine Spur gestoßen.

Und diese Spur möchte ich dir heute auch aufzeigen. Vielleicht ist es eine Spur, die du bereits verfolgst, vielleicht ist dieser Gedanke auch ganz neu für dich. Vielleicht denkst du dir jetzt beim Lesen: „Was für ein Quatsch.“ Dann gratuliere! Dann gehörst du nicht zu den Menschen, die ihren eigenen Wert anzweifeln und dadurch hast du es um einiges leichter im Leben.

Wenn du – wie ich – zu den Menschen gehörst, die nach Außen relativ sicher wirken, im Innersten aber immer wieder damit zu kämpfen haben, sich selbst als wertvoll und liebenswert anzuerkennen, dann kannst du wahrscheinlich meine Überlegungen gut nachvollziehen.

Ich fasse mal für uns zusammen: Meine Hypothese lautet:

Manche Ziele fallen uns auch deshalb so schwer zum Umsetzen, weil wir uns selbst nicht wertvoll genug fühlen, diese auch zu erreichen.

Das muss man echt mal sacken lassen.

Wenn meine Hypothese zutrifft, dann müsste es auch bedeuten:

Indem wir uns jeden Tag liebevoll und wertvoll selbst behandeln, dann müsste das auch dabei helfen, unsere Ziele umzusetzen.

Dann sollte es auch bedeuten: Wenn wir jeden Tag Input bekommen und eine Erinnerung, dass wir wertvoll sind, egal was wir tun und diese Gedanken auch üben, dann sollte sich etwas verändern. Vielleicht nicht gleich heute oder morgen, aber in 2-3 Wochen sollten wir einen Unterschied spüren.

Hast du Lust auf ein Experiment?

Ich werde im Mai eine Woche jeden Tag Input und Übungen zur Verfügung stellen, damit du und ich uns wertschätzender behandeln lernen.Dadurch müssten wir auch unsere Ziele konsequenter umsetzen können und dadurch würde auch wieder unser Selbstwert steigen, weil wir ja stolz auf uns sind, dass wir unsere Ziele umgesetzt haben.

Wenn du Lust hast, an diesem Experiment teilzunehmen, dann trag dich in meinen Newsletter ein. Ich lasse dir dann ein Mail zukommen, wann wir starten können. Kostenfrei und anonym.

Jetzt bin ich wieder sehr persönlich geworden, aber es ist eine Herzensangelegenheit, die Dinge beim Namen zu nennen und Gedanken, die mir helfen auch an dich weiterzugeben.

Mein Traum ist eine Community zu erschaffen, die sich wertschätzend gegenseitig motiviert. Durch die gegenseitige Motivation und die Übungen steigern wir unseren Selbstwert und unser Selbstbewusstsein. Dadurch kommen wir schneller an unser Ziel. Wäre das nicht cool?

Bitte teile den Beitrag und informiere deine FreundInnen, sodass jeder die Möglichkeit hat, an diesem Experiment teilzunehmen.

Ich freue mich auf dich und deine Ziele!

Liebe Grüße Birgit

Klopf dir heute mal anerkennend auf die Schulter!

Klopf dir heute mal anerkennend auf die Schulter!

Ja, das meine ich ernst.

Klopf dir heute mal selbst auf die Schulter und sag zu dir: Das hast du diese Woche gut gemacht!

 
Fallt dir das vielleicht schwer?
Dann liegt es sicher daran, dass du auch irgendwann in deinem Leben bereits den Satz gehört hast: „Eigenlob stinkt.“ Punkt.
 
Tatsache ist aber: Wenn du dich selbst ab und zu für Dinge lobst, die du gut gemacht hast, tut dir das irrsinnig gut.
Du brauchst es ja auch niemanden zu erzählen. Das bleibt dann ganz unter euch.
 
Also: Schau mal zurück auf diese Woche und finde eine Sache, die du gut gemacht hast (du kannst natürlich auch mehrere Dinge aufzählen).
 
Dann klopf dir selbst auf die Schulter und sag zu dir:
Birgit, ich bin stolz auf dich, diese Woche bist du schon 2 mal laufen gewesen. Gut gemacht! (Du nimmst natürlich deinen eigenen Namen ;-))
 
Ich finde, das spürt sich so richtig gut an und gibt mir wieder Kraft an der Verwirklichung meiner Wünsche dranzubleiben.
 
Teile diesen Tipp mit deinen Freunden, wenn er für dich hilfreich war.
 
Liebe Grüße und ich freue mich von dir zu lesen!
Kennst du den scheißegal Effekt?

Kennst du den scheißegal Effekt?

Ja, ja, ich weiß, schön sprechen. Schimpfen darf man nur im Auto. Aber manchmal ist es soooo ärgerlich.

Ich möchte eine Diät machen und auch durchhalten. Ich habe mir vorgenommen 5kg abzunehmen. Der nächste Sommer kommt nämlich bestimmt und wer möchte nicht im Bikini oder der Badehose gut aussehen?

Damit meine ich jetzt nicht: Perfekt auszusehen, wie ein Model auf einer Zeitschrift. Damit meine ich, so auszusehen, dass ich mit mir selbst zufrieden bin.

ABER: Vielleicht kommt dir das bekannt vor? Du nimmst dir etwas vor, setzt dir ein Ziel wie z.B. diese 5 kg abzunehmen. Machst dir einen Plan und dann beginnst du.

Und dann kommt spontan eine Feier, eine Einladung oder ein Familienessen. Irgendetwas, das du gar nicht auf dem Radar hattest. Und plötzlich reißt es dich raus aus deinem Vorhaben.

Denn du isst mehr als du eigentlich essen wolltest oder Dinge, die eigentlich auf deiner DO NOT EAT LISTE stehen.

Jetzt kannst du natürlich sagen: Na und, ich habe jetzt über die Stränge geschlagen, dafür lasse ich z.B. das Abendessen aus.

Wirklich? Gratuliere dir!

Wenn es dir, nämlich wie den meisten Menschen geht, dann kommt genau JETZT der Scheißegal Effekt ins Spiel:

Du denkst dir nämlich:

⇒ Heute ist der Tag eh schon gelaufen.
⇒ Völlig wurscht, ich fange morgen wieder mit meiner Diät an.

Also brechen alle Dämme und du haust nochmals so richtig rein, bevor es ja morgen wieder Diätessen gibt. Die Menge an Kalorien, die du zusätzlich an diesem Tag zu dir nimmst, willst du gar nicht erst wissen. Denn es ist eh schon wurscht.

Das ist er also – der Scheißegal Effekt.

Das schlechte daran: Ich gehöre zu der Kategorie Menschen, die in diese Falle tappen.
Das gute daran: Ich bin mir bewusst, dass es so ist und kann mich daher darauf vorbereiten.

Falls du auch zu der Kategorie „Ist eh schon egal“ gehörst, dann habe ich jetzt ein paar Tipps für dich:

Denn Hand aufs Herz:

⇒ Du weißt ganz genau, was du essen darfst.

⇒ Du weißt genau, wieviel du essen darfst.

⇒ Du weißt genau, dass du Sport machen sollst.

⇒ Du weißt genau, welche Lebensmittel „gesund“ oder „kalorienarm“ sind.

⇒ Du kennst die Fakten, aber warum tust du es nicht einfach?

Weil du in deinem Kopf 3 falsche Gedanken hast:

  1. Nur mit einer Diät nimmst du ab.
  2. Du darfst bestimmte Lebensmittel nicht essen.
  3. Du bist zu willensschwach um abzunehmen.

Fangen wir bei Punkt 1 an: Du glaubst daran, dass man nur mit einer Diät abnimmt:

Eine Diät ist eine Existenzbedrohung für deinen Körper. Wenn übergewichtige Laborratten (entschuldige das Beispiel), das erste Mal auf Diät gesetzt werden, dann nehmen sie ab. Wenn diese auf eine 2. Diät gesetzt werden, dann nehmen sie bereits sehr viel weniger ab. Wiederholt man diese Diäten, dann funktioniert das Spiel irgendwann nicht mehr.

Daher: Hör ab jetzt auf Diät zu halten. Achte auf deine Ernährung und achte vor allem auf dein Hungergefühl. Denn das Hungergefühl spüren die meisten Menschen gar nicht mehr, weil sie nur nach der Tageszeit essen oder einfach den Teller leer essen.

Deine Aufgabe: Gehe auf die Suche nach deinem Hunger und Sättigungsgefühl. Wann hast du das letzte Mal wirklich HUNGER gespürt? Wie fühlt sich eine angenehme Sättigung bei dir an?

Zu Punkt 2: Du glaubst: Ich darf bestimmte Lebensmittel nicht essen.

Wahrscheinlich hast du dir, wie ich, schön öfters vorgenommen ganz bestimmte Lebensmittel nicht zu essen, z.B. Schokolade.

Solange du dich an deine für dich gesunde Ernährung gehalten hast, solange hast du diese Regel vor Augen und auch deine Kalorienaufnahme unter Kontrolle.

Schwierig wird es erst, wenn du dein selbst auferlegtes Limit gebrochen hast, oder etwas gegessen hast, dass auf deiner DO NOT EAT Liste steht. Denn dann musst du ab jetzt aufpassen: Denn dann tritt der Scheißegal Effekt mit voller Kraft ein.

Deine Aufgabe ab heute:
Sobald du merkst, dass der Scheiß Egal Effekt eintritt, stell dir nochmals dein Ziel vor deinem inneren Auge vor.
Verbuche den Ausrutscher als Ausrutscher und MACHE GLEICH WEITER.

Ich habe es selbst erlebt, wenn du diese eine Änderung schaffst, dann hast du bereits sehr viel geschafft

Zum 3. Punkt: Du glaubst, du bist zu willensschwach um abzunehmen.

Übergewicht hat rein gar nichts mit Willensschwäche zu tun und lässt sich auch sehr schwer durch reine Willenskraft beeinflussen. Es gibt viele Studien, die keinen direkten Zusammenhang zwischen Selbstdisziplin und einer erfolgreichen Diät festgestellt haben.

Das beste Beispiel ist Oprah Winfrey. Oprah hat einen außerordentlich starken Willen, sonst wäre sie nie so weit gekommen und so erfolgreich geworden. Sie hat die finanziellen Ressourcen, sich einen Koch, einen Trainer, etc. zu leisten und trotzdem schafft sie es immer wieder nicht, ihr Gewicht unter Kontrolle zu halten.

Wie kann das sein? Jemand der offensichtlich in vielen Bereichen so erfolgreich und zielstrebig ist, jeden Tag vor der Kamera steht und von so vielen Menschen angeschaut wird, schafft es dann genau beim Essen nicht, diszipliniert zu sein?

Fakt ist: Disziplinierte Menschen können ihr Gewicht nur unwesentlich besser kontrollieren, als der Rest der Menschen. Disziplin ist zwar hilfreich, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.

Denn hier kommt es zu einem Teufelskreis:

Um Willenskraft zu haben, brauchst du Glukose im Blut. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du regelmäßig isst. Wenn du zu wenig Glukose im Blut hast, dann sinkt auch deine Willenskraft und die Folge sind Heisshunger Attacken. Dein Körper will nicht verhungern, logisch oder?

Daher mach ab heute bitte folgendes:

Iss regelmäßig! Verbiete dir kein Essen! Schau darauf, dass es „gesund“, viele Vitamine und Mineralien enthält und dass es dir schmeckt. Diese Regelmäßigkeit bewahrt dich vor dem nächsten Hungeranfall und der nächsten geplünderten Süßigkeitenlade.

Apropos Süßigkeitenlade: 
Räume alles weg, was dich in Versuchung führt – Gelegenheit macht Diebe! Was man nicht zuhause hat, kann man nicht (sofort) essen.

Und wenn du Willenskraft brauchst um NEIN zu Schokolade zu sagen:
Dann sag nicht NEIN, sondern sag: Vielleicht später! Sag zu dir: Ich werde es später essen – nicht jetzt – später. Und du wirst bemerken, es funktioniert!

Zusammenfassung und to dos für dich:

Um dein Gewicht zu kontrollieren, dann befolge unbedingt diese 3 Regeln:

  1. Mache nie wieder eine Diät.
  2. Sag nie wieder: Ich esse nie wieder Schokolade oder Chips.
  3. Glaube daran, dass dein (vermeintliches) Übergewicht absolut nichts mit Willensschwäche zu tun hat.

Mach ab jetzt das:

  1. Trainiere dein Hunger und Sättigungsgefühl
  2. Achte auf den Scheiss egal Effekt – Mach nach einem Ausrutscher sofort weiter!
  3. Iss regelmäßig, damit du keine Heisshunger Attacken hast!
  4. Wenn du wirklich auf z.B. Schokolade verzichten willst, dann sag zu dir: Ich esse Schokolade, nicht jetzt, später.

 

Zum Nachlesen:

Roy F. Baumeister & John Tierney: Willpower, Rediscovering the greatest himan strength, New York, 2011

John Tierney „Fat and Happy“, New York Times, 23. April 2005

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